Anwohner fordern Maßnahmen gegen Verkehrslärm

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v.l. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Nils Weiberg
Die Anwohner der Bebelstraße, besonders im Bereich der Siedlung am Kanal fordern Maßnahmen gegen den Verkehrslärm an der vielbefahrenen Bebelstraße. Am Freitag überreichte Nils Weiberg als Sprecher vieler betroffene Bürger Lünens Bürgermeister Jürgen-Kleine Frauns eine Liste mit 178 Unterschriften von Anwohnern, die sich wünschen, dass die Stadt Lünen Maßnahmen ergreift. um den in den letzten Jahren erheblich angestiegenen Verkehrslärm zu verringern. Mit ihren Forderungen stießen sie bei Bürgermeister Kleine-Frauns nicht auf „taube Ohren“, ganz im Gegenteil, der Bürgermeister bringt dem Vorschlag der Bürger viel Sympathie entgegen.
Dass es aber zu einer einer schnellen Lösung kommt, kann er nicht versprechen. So ist die Stadt an gesetzliche Vorgaben gebunden, auf die sie auch zum Teil keinen unmittelbaren Einfluss hat. Vorstellbar wäre für Bürgermeister Kleine-Frauns eine Testphase, in der die Geschwindigkeit auf der Bebelstraße zum Beispiel zu Nachtzeiten limitiert wird. Eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung für LKW ist ebenso denkbar, da diese so Nils Weiberg, besonders viel Lärm und Erschütterungen verursachen würden. Da in letzter Zeit vermehrt LKW Verkehr durch die Brückensperrung an der Gahmener Straße über die Bebelstraße abfließt, was auch noch über einen langen Zeitraum der Fall sein wird, ist die Lärmbelastung der Anwohner erheblich gestiegen und eigentlich auch nicht mehr tolerierbar. Verkehrslärm ist nicht nur nervig, er kann auch zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Bürgermeister Kleine-Frauns nimmt diese Belastungen der Anwohner sehr ernst und sieht hier auch raschen Handlungsbedarf der Stadt. Ein betreffender Bürgerantrag über eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Bebelstraße ist schon beim zuständigen Ausschuss für Sicherheit und Ordnung eingegangen. Über diesen Antrag wird am 15. Februar in einer Sitzung beraten. Maßnahmen müssten allerdings in ein Gesamtkonzept eingebunden werden und dazu braucht die Stadt dringend ein umfassendes Verkehrskonzept. Dieses ist im letztem Jahr in Auftrag gegeben worden und im Frühjahr rechnet Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns mit ersten Ergebnissen. Bis dahin hoffen die lärmgeplagten Anwohner der Bebelstraße, dass es zumindest bald eine Testphase mit einem Tempolimit auf der Bebelstraße geben wird und sie durch diese Maßnahmen zu ihrer gewohnten Lebensqualität zurückfinden.
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