Feuerwehren übten für den Ernstfall

Feuerwehrleute in Schutzanzügen suchen in der verrauchten Halle nach den Chemikalien. (Foto: Magalski)
Feuer, Chemikalien und ein vermisster Arbeiter in einer Produktionshalle - dieses Szenario ist nichts für schwache Nerven. Feuerwehrleute aus Lünen und Selm übten am Freitag bei der Firma Langen und Sondermann in Nordlünen für den Ernstfall.

Unglücke kennen keine Stadtgrenzen und in solchen Fällen stehen plötzlich Feuerwehrleute aus verschiedenen Städten gemeinsam im Einsatz. Der Löschzug Nordlünen Alstedde und die Nachbarn vom Löschzug Bork nahmen am Abend die Zusammenarbeit ins Visier. Andreas Haak und Andreas Feldmann vom Löschzug Nordlünen-Alstedde hatten sich die Übung im Federnwerk an der Bergkampstraße ausgedacht, unterstützt wurden die Organisatoren von Christoph Kloß und Matthias Bednarski. Die Idee: Nach Sabotage im Werk kommt es zu einem Feuer in der Produktion und im Materiallager. Ein Mensch wird vermisst und im Lager laufen Chemikalien aus. Diese Lage beschäftigte die über fünfzig Feuerwehrleute aus Lünen und Selm fast eine Stunde. Nico Rehbein, Betriebsleiter bei Langen und Sondermann, war am Ende zufrieden mit der Übung. "Die Halle war schnell evakuiert, die Alarmierung der Feuerwehr lief ohne Probleme." Rehbein betonte die Wichtgkeit von regelmäßigen Übungen. "Wir arbeiten in der Produktion mit Öl, Lacken und Verdünnung, da ist es gut, wenn die Feuerwehr die Firma kennt." Die Übung war auch Gelegenheit, den Löschteich auf dem Betriebsgelände zu testen.

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