Junge aus Lünen besucht seine chinesische Geburtsstadt und vermisste Hot Dogs

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Fangzhou vor der Wenhua Lu Grundschule in Shuangyashan. Eine Ausgabe des Lüner Anzeigers hatte er extra aus Deutschland mitgebracht. (Foto: privat)

Fangzhou Guo ist acht Jahre alt. Er wurde in China geboren, lebt aber schon lange mit seiner Familie in Deutschland. Jetzt besuchte er zum ersten Mal seine Geburtsstadt Shuangyashan.

Shuangyashan - was soviel wie Stadt der Entenpaar-Berge bedeutet - liegt 7.800 Kilometer von Lünen entfernt und hat 1,5 Millionen Einwohner. Die Flugzeit beträgt elf Stunden. Gemeinsam mit seiner Mutter und seiner Schwester Fangtian machte Fangzhou sich auf die aufregenden Reise. Insgesamt drei Monate waren sie in China, um Verwandte zu besuchen. Eine spannende Zeit für Fangzhou, der in die zweite Klasse der Wittekindschule in Brambauer geht.

In China hat Fangzhou drei Wochen in einer Grundschule, der Wenhua Lu xiaoxue, einen Kurs besucht, um chinesische Schriftzeichen zu lernen. Der Achtjährige spricht zwar Chinesisch, aber mit den Zeichen ist das so eine Sache. Natürlich hat Fangzhou seinen chinesischen Mitschülern auch etwas Deutsch beigebracht und ihnen viel von Lünen erzählt. Die Klasse in China bestand übrigens aus 41 Schülern!

Mittlerweile ist Fangzhou wieder in Lünen. Für seine deutsche Klasse hat er einen Elefanten gekauft, weil die Klasse sich Elefantenklasse nennt. Und er kann wieder sein Lieblingsgericht, Hot Dogs, essen. Die gab es in China nicht. Er hat sie so sehr vermisst, dass er sogar davon geträumt hat!
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