Forensik: Gespräche mit Wirtschaftsminister

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Die Victoria-Brache als Gewerbefläche - diese Idee soll nun mit dem Wirtschaftsminister besprochen werden. (Foto: Magalski)
Verwaltung und Bürgerinitiative „Lünen ohne Forensik“ haben nach einem Gespräch die Kritikpunkte der letzten Wochen vom Tisch, was bleibt ist das gemeinsame Problem namens Forensik. Nun soll eine weitere Strategie gegen den Bau ins Feld geführt werden.

Nichts Neues aus Düsseldorf lautet dabei auch weiterhin das Motto. Die Entscheidung aus dem Ministerium von Barbara Steffens lässt auf sich warten, wie die Stadt am Dienstag in einer Pressekonferenz klar machte. Doch könnte eventuell ein Gespräch mit dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsminister Garrelt Duin Bewegung in die Sache bringen? Denn dass die „stadtentwicklungspolitischen Belange“ – also etwa eine Gewerbefläche – Vorrang vor dem Bau einer Forensik haben sollten, ist für Bürgerinitiative und Stadt ein zentrales Thema. Davon soll auch Duin überzeugt werden. Der Brief hat das Lüner Rathaus bereits Richtung Düsseldorf verlassen, nun warte man auf eine Antwort. Bis dahin wird ein Positionspapier aufgesetzt.

Grüne nicht grundsätzlich gegen Forensik

Wenn es zum Gespräch mit dem Wirtschaftsminister kommt, haben Verwaltung und Bürgerinitiative die Mehrheit der Fraktionen im Rat der Stadt Lünen im Rücken. Gewerbegebiete brauche man dringend in der Stadt. Erika Roß von den Grünen betonte aber, dass ihre Partei nicht grundsätzlich gegen die Forensik sei. Man werde den Standort in Lünen tolerieren. Eve Berger von den Linken schickte einen Appell Richtung Ministerin Barbara Steffens: Man erwarte nachvollziehbare Entscheidungen aus Düsseldorf.

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Matthias Hüppe aus Dortmund-Ost | 16.10.2013 | 08:38  
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