"Gefällt mir - Gefällt mir nicht" Die Bilanz der Lüner Fußballtrainer nach sieben Spieltagen

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Daumen runter, Daumen hoch: Wie sieht die Bilanz der Trainer aus?
 
"Friendly Fire" im letzten Spiel gegen Herbern: Sinnbildlich für die kleine Durststrecke des BV Brambauer gehen Dennis Köse und Sinan Fidan hier versehentlich in den Zweikampf.
Willkommen in der Mittelmäßigkeit der Landesliga: BV Brambauer ist derzeit auf Platz 11, der hochgehandelte Lüner SV auf dem siebten Platz. Besser ergeht es derzeit Westfalia Wethmar, man steht auf Platz drei der Bezirksliga. Klar, alles nur Momentaufnahmen, doch wie fällt die Zwischenbilanz der Trainer eigentlich aus? Frei nach Facebook: „Gefällt mir“ & „Gefällt mir nicht“. Dazu gibt‘s die Vorschau für den 8. Spieltag.

Los geht‘s mit den rot-weißen Jungs: Der Lüner SV empfängt den Zwölften TuS Sinsen (So, 15 Uhr, Schwansbell). Sinsen ist für Coach Mario Plechaty ein unbeschriebenes Blatt. „Ich werde mich noch erkundigen, aber ob man viel über den Gegner weiß, heißt manchmal nichts. Wir haben zuletzt ja auch gegen Vereine verloren, die wir vorher sogar gesehen hatten“, so Plechaty und betont: „Wichtig ist es, uns selber zu sehen“.

Zwar sei die personelle Situation schlecht wie zuletzt, aber man müsse die Talfahrt trotzdem endlich beenden. Hübner und Ekici fallen aktuell dazu aus, dafür kehren Hornberger und Coskin zurück. Auch Innenverteidiger Pascal „Kalle“ Harder ist nach Derby-Sperre wieder an Bord. „Er ist ein echter Typ, spricht viel auf dem Platz. Ich erwarte von ihm zwar keine Wunder, aber so einer wie er hat uns zuletzt gefehlt. Wir waren zu lieb und zu ruhig auf dem Platz“, so Plechaty. Gleiches gilt für Sascha Rammel. „Solche Spieler müssen das Heft in die Hand nehmen, die die anderen mit hochziehen.“

Gefällt mir: „Die sehr gute Vorbereitung und die ersten drei Spiele, Einstellung und Trainingsbeteiligung waren sehr positiv.“
Gefällt mir nicht: „Für die extreme Verletzungsmisere kann keiner was. Aber bei einigen stimmt momentan die Körpersprache nicht, da wünsche ich mir mehr Leidenschaft, auch für den Verein. Gegenpressing und Umschaltspiel passen derzeit nicht. Da müssen wir jetzt gemeinsam auf die Zähne beißen.“

Ligakollege BV Brambauer reist zum Tabellendreizehnten SpVg Beckum (So, 15 Uhr). „Sie haben sich eigentlich verstärkt und hatten wohl andere Ambitionen als Platz 13. Nach der 1:6-Klatsche zuletzt in Haltern brennen sie dazu auf Wiedergutmachung. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns“, so BVB-Trainer Dirk Bördeling. Personell geht man weiter auf dem Zahnfleisch, beim letzten Training waren elf Mann dabei. Mit Yilmaz und Öztürk kehren aber zwei Offensivkräfte zurück, das soll die Durschlagskraft wieder erhöhen. „Bei Beckum gilt es auch zwei, drei Leute vorne zu beachten. Aber auch für uns gilt es ja, das Ruder wieder rumzureißen“, so Bördeling.

Gefällt mir: „Es war gut, dass die Jungs und wir die Lage vor der Saison richtig eingeschätzt haben. Da geht die Welt nach den letzten Niederlagen nicht unter. Defensiv haben wir gerade zu Beginn gut gestanden, sind stabiler geworden.
Gefällt mir nicht: „Wie wir unser Offensivspiel und die dazugehörige Ausbeute gestalten. Daran müssen wir arbeiten.

Westfalia Wethmar reist zum Siebten VfL Senden (So, 15 Uhr). In Kreisligazeiten hatte man diesen Gegner noch gut im Griff. In der Bezirksliga tat sich die Westfalia sehr schwer. „Wir sind deshalb gewarnt. Dazu haben sie einen unangenehmen kurzen Kunstrasen. Das ist nicht gerade unser Terrain“, so Wethmars Coach Alex Lüggert vor der Partie.
Personell sieht‘s ganz gut aus. „Die Ausgangslage ist glücklich“, so der Coach. Mit Naujoks, Enoh und Richter kehren qualitativ starke Optionen zurück.
Lüggert freut sich jedenfalls auf eine Partie gegen ein Team, das mit System spielt. „Sie haben gutes Gegenpressing. Am Ende kann man sehen, welches System der beiden Trainer besser gegriffen hat oder ob die Spieler es besser umgesetzt haben.“

Im Auge behalten sollte man Kamilos Jeyenthira. „Der spielt schon ganz gute Bälle vorne rein“, so Lüggert.

Gefällt mir: „Die Ansätze im Offensivspiel, kommen wir ins Rollen, sind wir schwer zu stoppen. Auch die Spielanlage ist einen Tacken besser als in der letzten Saison.“
Gefällt mir nicht: „Teilweise Schwächen in der Defensive, vor allem nach Ballverlusten. Dazu die Verletzten. Auch die ungünstige Urlaubsplanung bei Spielern. Obwohl ich den Jungs da im Amateurbereich gar keinen Vorwurf machen kann. Aber die Spieler fehlen halt.“
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