THE HOT WIRE: Ausstellungseröffnung am 4. Juni im Skulpturenmuseums Glaskasten Marl

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Die "Melonensäule", die der Künstler Thomas Schütte für die Marler Ausstellung konzipiert hat, ist eine Zwillingsschwester der "Kirschensäule" in Münster. (Foto: Stadt Marl / Christa Appel)

Zur Ausstellungseröffnung am 4. Juni um 12 Uhr im Skulpturenmuseum sind alle Interessenten herzlich eingeladen. Die Ruhrgebietsstadt Marl präsentiert sich als Partner der Skulptur Projekte Münster 2017 und zeigt vom 4. Juni bis zum 1. Oktober in Kooperation mit der Münsteraner Kunstschau die Ausstellung THE HOT WIRE.

Die Skulptur Projekte in Münster finden seit 1977 alle zehn Jahre statt und ziehen über eine halbe Millionen Besucher an. „Mit Marl erweitern die Skulptur Projekte Münster ihren Untersuchungsgegenstand, bietet die Industriestadt mit ihrer Tradition für Kunst im öffentlichen Raum doch einen spannenden Kontrapunkt“, erläutern Ausstellungsmacher Kasper König und die Kuratorinnen Marianne Wagner und Britta Peters die Entscheidung für Marl.

THE HOT WIRE (Der heiße Draht)

Das Gemeinschaftsprojekt THE HOT WIRE (Der heiße Draht) umfasst verschiedene Projektbausteine. Dazu gehören Werke von Künstlerinnen und Künstler, die in beiden Städten arbeiten, der Austausch von Skulpturen zwischen Münster und Marl, eine Ausstellung mit Modellen aus dem Archiv der Skulptur Projekte und dem Bestand des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl sowie eine Videokunst-Ausstellung in einer ehemaligen Hauptschule und wechselseitige Besuche, darunter auch Besuche von Autorinnen und Autoren des Münsteraner Schreib-Projektes KUR UND KÜR. Zu den bekanntesten teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gehören Richard Artschwager, Reiner Ruthenbeck, Thomas Schütte, Joëlle Tuerlinckx und Dominique Gonzalez-Foerster.

Thema Kunst und Stadtraum

„Die Kooperation der beiden Partner dokumentiert den künstlerischen Umgang mit den Themen Stadtraum und Kunst im öffentlichen Raum“, sagt Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten. „Beide Themen wurden in Münster in den vergangenen Jahrzehnten jeweils aktuell und beispielhaft untersucht, und auch in Marl mit über einhundert Skulpturen im Außenraum sind die Themen dauerhaft präsent und können nun anhand neuer Beiträge diskutiert werden“. Von dieser Diskussion erhofft sich Georg Elben „viele nachhaltige Impulse für Marl als Kunst- und Kulturstadt, nach innen wie nach außen“.
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