Brand in Asylbewerberunterkunft - ein Bewohner leicht verletzt

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In einer Asylbewerberunterkunft an der Bochumer Straße in Dorsten hat es in der Nacht zum 17.2 gebrannt. Gegen 2.35 Uhr hatte im Keller eine Matratze Feuer gefangen. Die Bewohner versuchten, den Brand selbst zu löschen. Dabei wurde ein 29-jähriger Bewohner leicht verletzt - er musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr hat den Brand schnell gelöscht. 196 Asylbewerber wurden vorübergehend in einer benachbarten Sporthalle untergebracht. Die Brandursache ist noch unklar. Das Fachkommissariat für Branddelikte hat die Ermittlungen aufgenommen-

Einsatzbericht der Feuerwehr

Dorsten-Feldmark, Bochumer Straße, 02:34 In den Nachtstunden wurde die Feuerwehr zu einem bestätigten Kellerbrand in einer Notunterkunft für Flüchtlinge gerufen. In einem Kellerraum brannten Einrichtungsgegenstände. Alle 196 Bewohner waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits durch den Betreuungs- und Sicherheitsdienst in eine nahegelegene Sporthalle untergebracht worden. Die Abläufe waren gut organisiert. Trotzdem wurde das gesamte Gebäude durch die Feuerwehr noch einmal auf Personen kontrolliert und der Brand im Keller unter Atemschutz gelöscht.

Bei ersten Löschversuchen hat sich ein Bewohner eine Rauchgasintoxikation zugezogen. Er wie 2 weitere leichtverletzte Personen mussten nach Sichtung durch den Rettungsdienst in entsprechende Krankenhäuser transportiert werden. Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr Dorsten überdruckbelüftet. Danach konnten alle Bewohner in die Unterkunft zurückgeführt und die Einsatzstelle durch den Einsatzleiter der Feuerwehr zur weiteren Brandursachenermittlung an die Kriminalpolizei übergeben werden. Im Einsatz befanden sich neben der hauptamtlichen Wache drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Dorsten, Rettungsmittel aus den Städten Haltern und Schermbeck sowie der Leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen. (DH)
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