Chemiepark-Tragödie fordert zweites Opfer: Schwerverletzter Hertener gestorben

Kurz nach der Explosion wurde der schwerverletzte Hertener mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Jetzt erlag er seinen Verletzungen.
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Das tragische Unglück im Chemiepark Marl kostete jetzt ein zweites Leben. Der 31-jährige Hertener, der am Samstagmittag kurz nach der Explosion mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Verbrennungen geflogen wurde, erlag am heutigen Montag, 2. April, seinen schweren Verletzungen. Das erklärten gemeinsam die Essener Staatsanwaltschaft und die Polizei Recklinghausen, die eine Obduktion des Opfers für den morgigen Dienstag geplant haben.

Wie bereits berichtet starb das erste Opfer direkt bei der Detonation. Der 45-jährige Mann, der aus Herten stammte, konnte allerdings erst am späten Samstagabend geborgen werden. Zuvor ließ die Hitze, die bis zu 1000 Grad am Brandherd betrug, den Einsatzkräften keine Chance, zu dem leblosen Körper vorzudringen. Erst als die Flammen fast komplett eingedämmt waren, konnte die Leiche abtransportiert werden. Das Feuer war gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen gelöscht.

Erste Maßnahmen zur Klärung der Brandursache begannen unter Beteiligung eines Brandsachverständigen und Spezialisten des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen am Sonntag und werden aktuell weitergeführt.
Ergebnisse werden allerdings frühestens in ein paar Tagern erwartet.

Autor:

Mariusch Pyka aus Marl

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