Eine tote und eine verletzte Person bei Brand in der Maritim-Residenz

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Am heutigen Tag kam es in den Mittagsstunden zu einem Brand in dem Wohnturm der Martim Residenz an der Feldmarkstraße, im Ortsteil Feldmark. Die Gelsenkirchener Feuerwehr fand in dem Brandappartment eine tote Person. Eine durch eine Rauchgasvergiftung verletzte Person konnte ebenfalls geborgen werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten wird die Gelsenkirchener Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache und zur Identität der Leiche einleiten.

Bei dem folgenschweren Brand am Samstagmittag in der Maritim-Residenz in Gelsenkirchen wurde eine Person getötet, eine weitere verletzt. Um 13.43 Uhr erreichten unzählige Notrufe die Feuerwehrleitstelle und meldeten einen Brand in der 18. Etage des Hochhauses in der Gelsenkirchener Innenstadt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwache Altstadt schlugen bereits Flammen aus dem Appartement im 18. Obergeschoss. In der Etage waren noch mehrere Personen vermisst. Sofort wurde die Menschenrettung eingeleitet. Eine Frau wurde aus der Brandetage verletzt gerettet. Sie erlitt eine Rauchvergiftung. Eine zweite Person konnten die Einsatzkräfte nur noch tot auf dem Balkon des Brandappartements auffinden. Nach 45 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Die Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften aus ganz Gelsenkirchen im Einsatz.

Nach dem tödlichen Brand im 18. Obergeschoss der Maritim Residenz in der Gelsenkirchener Innenstadt dauerten die Löscharbeiten noch bis 16.45 Uhr an. Erst dann waren alle Brandnester in dem völlig ausgebrannten Appartement abgelöscht. Während der Löscharbeiten mussten rund 40 Bewohner des Hochhauses im Foyer der Anlage betreut werden. Hierbei kamen auch vier Notfallseelsorger zum Einsatz. Die verletzte Frau aus der Brandetage wurde mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Löscharbeiten wurde die sogenannte Steigleitung im Treppenraum des 21-geschossigen Gebäudes genutzt. Somit musste keine Schlauchleitung bis in die 18. Etage verlegt werden. Dennoch waren die Löscharbeiten für die Einsatzkräfte physisch enorm anspruchsvoll. 18 Atemschutztrupps waren an der Menschenrettung, der Brandbekämpfung und der Kontrolle benachbarter Wohnungen beteiligt. Neben zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr kamen dabei auch die Löschzügen Altstadt, Ückendorf, Erle-Süd, Horst und Resse zum Einsatz. Insgesamt waren somit gut 60 Einsatzkräfte vor Ort. Die übrigen drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr besetzten ihre Gerätehäuser für mögliche Paralleleinsätze bzw. waren als Brandsicherheitswache in der Arena im Einsatz.
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