Rathaussturm am Donnerstag 11.11 Uhr in Marl

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Im vergangenen Jahr hatten die Karnevalisten Erfolg und erhielten den Schlüssel. Mal sehen, wie es in diesem Jahr ausgeht...

Pünktlich um 11.11 Uhr beginnt der Sturm der Marler Narren aufs Rathaus. Die Marler Karnevalisten belagern an Weiberfastnacht das Rathaus der Stadt. Sie wolten den goldenen Schlüssel erbeuten und die Macht in Marl übernehmen. Dem närrischen Volk wird der Schlüssel nicht widerstandslos hergegeben. Ein „Bauleiter“ und sein Team wollen den Karnevalisten beim Rathaussturm keinen Eintritt gewähren und werden entschiedene Gegenwehr leisten. Wie es ausgeht, können Bürgerinnen und Bürger auf dem Creiler Platz hautnah miterleben.

„Bauleiter“ verteidigt sein Domizil

Die Jecken wollen das Rathaus stürmen, doch der „Bauleiter“ verteidigt sein Domizil vehement - beim Rathaussturm am Donnerstag kommt es auch in diesem Jahr zu einem amüsanten und kecken Wortgefechten.

Rathaussanierung steht im Fokus

Thema der karnevalistischen Veranstaltung ist in diesem Jahr die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses. Der oberster Bauleiter will bei der Sanierung „den Hut aufhaben“ und die Bauleitung nicht in die Hände von Narren geben. Tatkräftig unterstützt wird er bei seiner Gegenwehr vom Baustellen-Team der Stadtverwaltung.

Wortgefecht auf der Freitreppe

Ob und wie sich die Sternburger, die Narren der Heimatvereine „Längs de Biek“ und „Colonia e.V.“ Eintritt ins Rathaus verschaffen, das können interessierte Bürgerinnen und Bürger am 23. Februar 2017 ab 10.45 Uhr beim Rathaussturm an der Freitreppe auf dem Creiler Platz miterleben. In Anschluss daran sind die Mitglieder der beteiligten Karnevals- und Brauchtumsvereine zu einem Empfang im Rathaus eingeladen.

Krawatten ab

Nach einem alten Brauch werden an Weiberfastnacht den Männern die Krawatten abgeschnitten. Mit dem Abschneiden der Krawatte soll dem Mann symbolisch die Macht genommen werden. In den Städten stürmen an Weiberfastnacht die Frauen oder auch andere Jecken das Rathaus und nehmen den Stadtschlüssel an sich. Die Weiberfastnacht kann aufgrund ihres Ursprungs als Anfang der Emanzipation betrachtet werden. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts erwuchs aus der Frauenbewegung der Wäscherinnen ein Damen-Komitee, das sich gegen Dominanz und Patriarchat zur Wehr setzte. Daraus entstand der Brauch, jeweils am Donnerstag vor Beginn des Karnevals nicht die Wäsche, sondern den Männern an Weiberfastnacht sprichwörtlich den Kopf zu waschen.













Marler Rathaussturm 2016, DJ Günni singt sein Marl Lied




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