Schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten, darunter eine eingeklemmte Person

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VU mit eingeklemmter Person und drei verletzten Personen, 29.05.2017 (Foto: Feuerwehr Recklinghausen)

Bei sommerlich-heißen Temperaturen kam es am 29. Mai 2017 zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 511 in Recklinghausen. Hierbei wurden drei Personen verletzt, darunter zwei schwer Verletzte. Eine Person musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden.

Die Leitstelle alarmierte um 14:33 Uhr die Feuerwehr Recklinghausen mit dem Stichwort "VU klemmt 2" auf die L 511 zwischen BAB 43 und Recklinghausen-Nord.

Am Unfallort waren zwei PKW frontal ineinander gefahren und schwer verunfallt. Ein dritter PKW war außerdem noch in den Unfallhergang verwickelt. Eine Person war beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Fahrzeug eingeklemmt und musste mit schwerem technischen Gerät aus der Karosserie befreit werden.

Zwei Patienten waren so schwer verletzt, dass die als "Polytrauma" klassifiziert wurden. Ein dritter Patient wurde leicht verletzt. Alle Patienten wurden vor Ort notfallmedizinisch behandelt, stabilisiert und bodengebunden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Einsatzkräfte streuten, neben der technischen Rettung, auslaufende Betriebsstoffe ab und sicherten den Brandschutz an der Unfallstelle.

Im Einsatz befanden sich der Rüstzug der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache sowie der ehrenamtliche Löschzug Hochlar. Die ehrenamtliche Einheit Löschzug Altstadt sicherte für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache aus. Als Rettungsmittel waren insgesamt drei Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort, hierunter der Rettungshubschrauber "Christoph 8" aus Lünen. Dieser transportiere allerdings keinen Patienten, sondern diente lediglich als Notarztzubringer. Insgesamt befand sich die Feuerwehr Recklinghausen, unterstützt durch die Berufsfeuerwehr Herten, mit 45 Einsatzkräften im Einsatz.

Der Einsatz dauert aktuell noch an, wird aber in Kürze von Seiten der Feuerwehr beendet sein. Die Unfallstelle wird an die Polizei zur Unfallursachenermittlung übergeben.

Zur Unfallursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen und verweist auf die Ermittlungen der Polizei.
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