Erweiterungsvorhaben von SARIA in Marl Frentrop aussichtslos?

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Die Begutachtung der für das Erweiterungsvorhaben vorgesehenen Areale und das Abstimmungsgespräch mit dem RVR führten zu folgenden Ergebnissen:
Die vom Unternehmen Sarval / Saria angestrebte gewerbliche Nutzung im Außenbereich /Landschaftsschutzgebiet widerstrebt den Zielen der regionalplanerischen Siedlungsentwicklung, so die Verwaltung der Stadt Marl in einer Vorlage zum Stadtplanungsausschuss.

Das Vorhaben liegt in einem relevanten Verbindungskorridor des regionalen
Grünzugs. Regionale Grünzüge dürfen jedoch für Siedlungs- und Gewerbezwecke nicht in Anspruch genommen werden. Überdies befinden sich die für das Erweiterungsvorhaben vorgesehenen Flächen innerhalb eines Bereiches zum Schutz der Landschaft und der landschaftsorientierten Erholung. Auch dies würde raumplanerisch dem Erweiterungsvorhaben
des Unternehmens Sarval / Saria entgegenstehen. Diese Vorgaben der Regionalplanung decken sich mit den Zielvorgaben des Grünordnungsplanes der Stadt Marl, der für den zur Disposition stehenden Standort einen durchgängigen Freiraumkorridor vorsieht.
Angesichts dieser Einschätzung des RVR hält die Verwaltung die Beantragung der landesplanerischen Anpassung für aussichtslos.
Das Unternehmen Sarval / Saria hat Interesse an einer Betriebserweiterung in Marl bekundet und durch ein von ihm beauftragtes Planungsbüro
eine Voranfrage zum Erweiterungsvorhaben erstellen lassen. Diese Anfrage wurde an den RVR weitergeleitet .
Mit dem RVR wurde vereinbart, dass die Verwaltung dieses Gesprächsergebnis den zuständigen politischen Gremien der Stadt Marl zeitnah mitteilt, die den Auftrag erteilt haben, eine Prüfung des Erweiterungsvorhabens von
Sarval / Saria einzuleiten.

Die Bürgerliste WIR für Marl lehnte immer jede Erweiterung von SARIA im Landschaftsschutzgebiet Rennbach ab.
Dieselben Fraktionen die das Märchen von tausenden neuen Arbeitsplätzen bei der Westerweiterung des Chemieparkes erzählt haben, träumten von 270 neuen Arbeitsplätzen für Marler Bürger. Sie haben nichts aus der Pleite der Westerweiterung gelernt.
Der Zustandsstörer in Marl Frentrop waren nicht die Bürger die ihre Heimat schützen wollen, sondern die Rethmann-Saria Gruppe die nicht in schon vorhandene oder frei werdene Industriegebiete eine Erweiterung ihres Betriebes durchführen will, sondern im Freiraum. Sie wollte sich nicht an einen Vertrag halten den Rethmann mit der Stadt geschlossen mit den Verzicht auf Erweiterung im Landschaftsschutzgebiet
Leider mussten sich Bürger immer von den politischen Befürwortern, allen voran der Bürgermeister, Vorwürfe anhören, trotzdem sie von Anfang an im Recht waren.

Bürgerschelte von Bm W. Arndt


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