Kundgebung gegen das Abholzen des Wäldchen in Marl Hüls

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Mitglieder der Bürgerinitiative trafen sich an der Hülsstraße zwischen Kita und alter Waldschule, gegenüber von Gänsebrinkpark, um gegen die Bebauung des Jahnstadions zu demonstrieren. Es gab eine Kundgebung, um gegen das Abholzen des Hülser Wäldchens und den Abriss des Jahn-Stadions zugunsten vom Bau eines Luxuswohngebietes zu protestieren und die Genehmigung zu verhindern. Ein Naturschutzfachmann erklärte die Bedeutung des Hülser Waldes und wies auf die vielen Baumfällungen der letzten Zeit in Marl hin. Es gab auch Kritik an der laschen Baumschutzsatzung der Stadt Marl, die diese Baumfällungen nicht verhindert.

Wahlkampftour auf Kosten der Natur

Die Bürgerinitiative erfuhr am Wochenende von der Begehung des Stadtteils Hüls durch den CDU-Stadtverband mit der Bundestagsabgeordneten Rita Stockhofe.
Sofort wurden die Aktiven per mail informiert. Eine Kundgebung wurde Montag bei der Polizei angemeldet.
Die CDU fuhr vom Freibad Hüls über Hotel Loemühle und der Sportanlage des TSV Marl-Hüls durch den Gänsebrink zum Jahnstadion . Dort trafen sie auf die Bürgerinitative Marl Hüls, die sie dort mit Transparenten erwarteten.
Sie sollten sehen, dass in einer Demokratie den Politikern auch auf die Finger gesehen wird und nicht einzelne Investoren gegen die Interessen der Bürger und an den Bürgern vorbei ihre Interessen durchsetzen können. Der Chef des Investors  der Fakt AG ist Ehrenvorsitzender der CDU Marl.

Christian Thieme der Sprecher der Bürgerinitiative  Marl Hüls 

Nach Schätzung durch die Bürgerinitative Marl Hüls werden für das Bauprojekt 300 Bäume gefällt.
Die Abwendung von diesem Bauvorhaben erspart der Natur einen nicht wieder gut zu machenden Schaden. Den Bürgerinnen und Bürgern bleibt die „grüne Lunge Wald“ erhalten. Schüler der Realschule und Anwohner werden jetzt und auch zukünftig von Lärm und Staubemissionen unzähliger, täglich zu erwartender Fahrzeugbewegungen verschont. 
Uns Hülser Bürgerinnen und Bürger wird nun seit geraumer Zeit die städtebauliche Notwendigkeit einer Baumaßnahme im Waldgebiet um die Ernst Immel Realschule und dem Jahnstadion weisgemacht. Vor allem wurde suggeriert, dass Alles sowieso beschlossene Sache und genehmigt ist. In den gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerinformations- und Mitsprache-Veranstaltungen wurde den Bürgern jegliche eigenständige Mitwirkung abgesprochen. Städtische Dozenten, wortgewandte Politiker und Lobbyisten bevormunden hier den Bürgerwillen.

Forderungen der Bürgerinitiative Marl Hüls

Das von der Stadt absichtlich und fahrlässig der Verwahrlosung preisgegebene Jahnstadion, wird instand gesetzt und dient wieder als Sport- und Begegnungsstätte für Alt und Jung, sowie für den Sportunterricht der angrenzenden Realschüler.

Kein Baum darf gefällt werden

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