Werkfeuerwehr des Chemiepark Marl im Gefahrguteinsatz auf der Autobahn

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Um 06:30 kam es heute, Dienstag, auf der Autobahn 42 zu einem Gefahrguteinsatz für die Feuerwehr. Ein LKW der zuvor in einem Tanklager in Gelsenkirchen Schalke mit Xylol betankt wurde, hatte eine Undichtigkeit im Bereich des Tankstutzens. Die Werkfeuerwehr des Chemiepark Marl wurde wegen ihrer besonderen Kenntnisse bei Chemieunfällen an die Unfallstelle gerufen.

Bemerkt wurde die Undichtigkeit durch Mitarbeiter des Tanklagers, die eine Spur vor dem Tanklager der Feuerwehr meldeten. Daraufhin wurden erste Einsatzkräfte zum Tanklager geschickt. Die Fahrerin des LKW bemerkte die Undichtigkeit erst kurz vor der Ausfahrt Gelsenkirchen Bismarck, parkte ihr Fahrzeug auf den Seitenstreifen und informierte die Feuerwehr. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von 50 Einsatzkräften zur A42 aus. Das Auslaufende Xylol wird aufgefangen. Aktuell ist geplant den Tankinhalt von 23 Tonnen in einen zweiten Tankwagen umzupumpen. Unterstützung erhält die Feuerwehr Gelsenkirchen durch die Werkfeuerwehr Chemiepark Marl. Messungen ergaben bisher keine erhöhten Werte so dass aktuell keine Umwelt- und Explosionsgefahr besteht. Vorsorglich wurden zwei Wohnhäuser die in der Nähe der Einsatzstelle liegen über den Einsatz informiert. Die A42 und die parallel dazu verlaufende Bahnstrecke bleiben bis auf Weiteres gesperrt.

Gefahrguteinsatz auf der A 42 - Abschlussmeldung

Der Einsatz der Feuerwehr auf der A 42 ist mittlerweile abgeschlossen. Durch die Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl wurde das Xylol in einen bereitstehenden Ersatztankwagen gepumpt. Diese Maßnahmen konnten nach umfangreichen Vorbereitungen gegen 12.30 Uhr beginnen und dauerten bis 14 Uhr an. Durch die Feuerwehr wurden diese Arbeiten abgesichert, außerdem wurde eine Dekontaminationsstelle aufgebaut. Während des gesamten Einsatzes wurden kontinuierlich Messungen an der Einsatzstelle und in den angrenzenden Straßen neben der A 42 durchgeführt. Dabei konnten weder gefährliche Xylol-Konzentrationen noch eine Explosionsgefahr festgestellt werden. Daher mussten die Absperrmaßnahmen nicht erweitert werden. Um 15.26 Uhr war der Feuerwehreinsatz nach 9 Stunden beendet. Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte sowohl der Berufsfeuerwehr als auch der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort.
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