Tausende Mülheimer genossen den Trubel an der Ruhr

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Foto: Joshua Belack

"Voll die Ruhr" scheint bei fast allen Mülheimern fest gebucht im Jahreskalender. Die Idee des Konzepts geht auf: "Für jeden etwas".

Auch in diesem Jahr wurden die Regenschirme nur gegen die Sonne geöffnet, denn es war heiß. Die Veranstalter, der Stadtjugendring und das Amt für Kinder, Jugend und Schule, haben sich zum 22. Mal bestens organisiert und wieder attraktive Angebote für Groß und Klein zusammengestellt.

So sahen etliche tausend Mülheimer den zwei absoluten Höhepunkten zu: Die Floßrallye beeindruckte mit ihren originell geschmückten Booten und gut gelaunten Insassen. Es gingen 15 Mannschaften unter dem Motto "Bunter Ruhrpott" an den Start. Wie immer sgewann nicht die schnellste Mannschaft, sondern das kreativste Boot: Ein Floß aus der evangelischen Kirchengemeinde Linnep.

Entenrennen quietschgelb und quietschfidel

Natürlich hatten die Besucher am Quietscheenten-Rennen besonderen Spaß. Die kleinen gelben Gummiflügler auf dem Wasser sind ein echter Hingucker für alle. Nach diesen Attraktionen schwammen dann die Besucher im Menschenstrom mit: Sie sahen etliche Vereine, die ihre Arbeit vorstellten.
Auf der Bühne tanzten die Mariechen des Mülheimer Karnevals, die Eleven der Ballettschule Spohr zeigten anmutige Choreographien oder niedliche Tänze der Kleinsten. Für den Bauch und die trockenen Kehlen gab es reichlich Füllmaterial vom Steak bis zur Waffel.


Neue Sportarten für Kinder

Die Shamrocks als American Footballverein, boten den Kindern Tackling mit einem Dummy. Dann gab es noch den Sport der Jugger aus Australien auszuprobieren. Eine Mischung aus Gladiatorenkampf und Rugby mit vollem Körpereinsatz. Wer dann noch Lust hatte, machte Schnäppchen auf dem Trödel. Voll die Ruhr ist der erfolgreiche Klassiker der Freiluftsaison. Am Ufer und auf dem Wasser gab es nur lachende Gesichter.
Von Heike Marie Westhofen
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