Alter High-tech-Bus auf Abschiedstour in Mülheim

Anzeige
Die Achtklässler der Willy-Brandt-Gesamtschule erkundeten gemeinsam mit Dilan Burul vom Bus-Team (ganz links) und Lehrer Norbert Leschnig (3.v.r.) das InfoMobil. Foto: Unternehmerverband
 
Claudio Schmickler vom Bus-Team erklärte den Schülern, wie eine CNC-Fräsmaschine funktioniert. Foto: Unternehmerverband
Wirtschaft wirbt für Ausbildung in Metallberufen / Mädchen für technische Berufe begeistern

Neugierige Schüler, die eine computergesteuerte Fräsmaschine bedienen, Auszubildende, die über ihren Start ins Berufsleben berichten, Ingenieure, die technische Berufe vorstellen und dabei Vorurteile à la Blaumann-Image abbauen, und Lehrer, die ihren Schülern bei der Berufsorientierung helfen: Seit 27 Jahren ist das InfoMobil der Metall- und Elektroindustrie in ganz Deutschland unterwegs; über 5,5 Millionen Besucher und rund 40.000 Einsätze später geht es nun auf Abschiedstour.

Der Unternehmerverband Metall Ruhr-Niederrhein setzt den High-tech-Bus auf den Schulhöfen an Rhein und Ruhr ein, um über Ausbildungs-Chancen in der Metall- und Elektroindustrie, kurz: M+E-Industrie, zu informieren. Am Mittwoch, 6. April, rollte das InfoMobil bei seiner Abschiedstour zum letzten Mal auf den Schulhof der Willy-Brandt-Gesamtschule in Mülheim. Demnächst steuert der Nachfolger - der zweistöckige InfoTruck der M+E-Industrie - die hiesigen Schulhöfe an.

„Unsere Schüler waren von den Möglichkeiten im InfoMobil begeistert. Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn sie die Theorie in Geometrie & Co. in der Praxis anwenden und am Ende ein selbst gefertigtes Werkstück aus der Maschine nehmen können“, freut sich Technik-Lehrer Andreas Prions-Dieckmann, der die Schüler zusammen mit seinem Kollegen Norbert Leschnig, der ebenfalls Technik und Mathematik unterrichtet, im Bus begleitete. An der CNC-Fräsmaschine ließen die Schüler ordentlich die Späne fliegen und probierten auch die weiteren Stationen des Busses eifrig aus. Den Technik-Lehrern liegt es besonders am Herzen, ihre Schüler für die so genannten „MINT“-Berufe zu begeistern, was für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik steht.

„In technischen Berufen gibt es Nachwuchssorgen, weil die Chancen zu wenig bekannt sind, aber auch, weil noch Vorurteile herrschen, in der Industrie käme es hauptsächlich auf Muskelkraft an“, weiß Elisabeth Schulte, die beim Unternehmerverband unter anderem für den Bereich Schule/Wirtschaft verantwortlich ist. Deshalb setze die Arbeitgeberorganisation seit fast drei Jahrzehnten das InfoMobil und künftig überall den InfoTruck ein. „Häufig engagieren sich dabei auch unsere Mitgliedsunternehmen, die ihre Ausbilder und Azubis schicken, um ‚auf Augenhöhe‘ zu berichten“, freut sich Schulte. Besonderen Wert legen die Metallarbeitgeber darauf, bei Mädchen die Begeisterung für technische Berufe zu wecken.

Schon im kommenden Monat macht dann der neue InfoTruck wieder Halt in dieser Region. Wer sich über Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E-Industrie informieren möchte, findet weitere Informationen auf www.meberufe.info. Der Unternehmerverband Metall Ruhr-Niederrhein ist einer der größten Arbeitgeberverbände dieser Branche in NRW; neben der Tarifpolitik engagiert er sich im Sinne seiner Mitgliedsfirmen auch stark in der Nachwuchsförderung. Nähere Informationen unter www.unternehmerverband.org.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.