Eppinghofen rückt zusammen: 5. Werkstattwoche mit vielen Aktionen für Kinder

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Alexandra Grüter (l.), Leiterin des Stadtteilmanagements Eppinghofen, organisiert und koordiniert die Werkstattwoche. Im Büro an der Heißener Straße 16-18 arbeitet auch Sabine Busch (r.). (Foto: PR-Foto Köhring/PK)
Lange Zeit schien der Stadtteil Eppinghofen nicht zu existieren. Es war immer nur die Rede von „Alstadt II“. Dass sich Eppinghofen wieder eigenständig und voller Stolz präsentiert, ist nicht zuletzt das Ergebnis intensiver Arbeit im Stadtteil.

„Natürlich ist die Netzwerkarbeit Arbeit - vor allem, wenn sie wirkungsvoll sein soll“, weiß Sozialdezernent Ulrich Ernst. „In Eppinghofen wurde die Arbeit erledigt.“ Beweis dafür ist die „Werkstattwoche“, ein einwöchiges Projekt für Kinder in Schulen, Kindertagesstätten, Kirchen und Vereinen. Zum fünften Mal findet sie vom 13. bis 20. März statt - diesmal unter dem Motto „Eppinghofen - Hand in Hand“. Während die einen eine Wand in der Schule neu gestalten oder eine Runde Eppinghofen-Memory spielen, singen die anderen gemeinsam mit Hartmut Kremer von der „Lokalen Agenda 21“ oder freuen sich auf den Besuch eines Feuerwehrmanns. Ein Gottesdienst ist am Sonntag, 15. März, geplant. Das Epping-Hof-Theater lockt am Mittwoch, 18. März, mit Märchen aus Afrika und in der Stadtteilbibliothek sind am Dienstag, 17., und Donnerstag, 19. März, die Filme „Zum Glück gibt‘s dich, kleine Maus“ und „Die Torte ist weg“ zu sehen. Für das Bilderbuchkino wird um Anmeldung unter Tel. 455-4252 gebeten. Höhepunkt der Werkstattwoche ist das Abschlussfest am Freitag, 20. März, ab 14.30 Uhr in der Grundschule am Dichterviertel, Bruchstraße 85. Alle Aktiv-Partner und Gäste sind an diesem Tag willkommen, an zahlreichen Aktionen teilzunehmen oder die verschiedenen Vorführungen der kleinen Akteure zu verfolgen.

Fortsetzung ist noch nicht entschieden aber wahrscheinlich

Ob es eine Fortsetzung der Werkstattwoche gibt, wird erst im Mai oder Juni entschieden. Beim Blick in die Runde zeigt sich Stadtteilmanagerin Alexandra Grüter jedoch optimistisch. Schließlich handele es sich um eine fruchtbare Zusammenarbeit - auch über die Veranstaltung hinaus. Zahlreiche Projekte im Kleinen sind aufgrund der vielen Impulse mittlerweile entstanden. Bestes Beispiel dafür ist das Projekt „Alte Schulhofspiele neu belebt“. Nachdem zunächst die Schüler der Max-Kölges-Schule Gummitwist, Käsekästchen und Co. für sich entdeckten, sollen sie ihr Wissen jetzt an Mitschüler und Grundschüler weitergeben. „Eppinghofen rückt eben weiter zusammen“, bringt es Inamaria Wronka von der Mülheimer Initiative für Toleranz (M.I.T.) auf den Punkt.
Unterstützt wird die Werkstattwoche auch von RWE Deutschland. „Es gibt hier ein starkes Netzwerk. Die Werkstattwoche ist eine gute Veranstaltung, um dieses noch weiter zu festigen“, sagt Gerd Starkmann von der Pressestelle. Vor allem dann, wenn Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt stünden. Das Programm liegt im Stadtteilbüro an der Heißener Straße 16-18, in den Schulen und im städtischen Rathaus sowie in der Geschäftsstelle der Mülheimer Woche an der Schloßstraße 22 aus.
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