Neue Kita in Speldorf nimmt Gestalt an

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Marko Moß (r.), pädagogischer Fachberater der Fröbel-Gruppe, und Oliver Just erläutern das neue Konzeptfür die Kindertagesstätte in Speldorf. (Foto: PR-Foto Köhring/JA)
Von Lisa Mathofer

Noch sieht die alte Lederfabrik Hammann grau und leer aus. Doch schon im Sommer sollen sich hier viele Kinder auf bunten Spielwiesen tummeln.

Seit September 2012 laufen die Bauarbeiten an der Hansastraße auf Hochtouren. „Wir kommen wirklich gut voran, alles läuft nach Plan“, freut sich Bärbel Klünter, Geschäftsführerin der Fröbel Rhein-Ruhr gGmbH.

Die in Berlin hauptansässige Firma verfolgt ein ganz besonderes Konzept der Kinderbetreuung. Die Gruppe betreibt bundesweit Krippen, Kindergärten und Horte in gemeinnützigen Gesellschaften.In den Institutionen wird vor allem die frühe Bildung von Kindern gefördert, integrativ kommen wissenschaftliche Konzepte hinzu. „Spielen ist Lernen“, so erläutert der pädagogische Fachberater des Betreibers, Marko Moß, die Philosophie. Dieser Leitgedanke nach dem Pädagogen Friedrich Fröbel wird sich auch in der neuen Kita in Speldorf wiederfinden.

Eine normale Raumstruktur, wie man sie aus gewöhnlichen Kindergärten kennt, gibt es nicht. So genannte Funktionsräume bieten den Kindern die Möglichkeit, sich wissenschaftlichen Themen spielerisch zu nähern. So gibt es Räume zum Thema „Forschen und Entdecken“oder „Künstler-Atelier“.

Kinderfreundlichkeit und Transparenz ist ein weiterer Fokus im Fröbel-Konzept. Neben Waschbecken und kompletten Küchen sind Türen und Gucklöcher zwischen den Räumen auf Kinder verschiedenen Alters angepasst.
Auch die hauseigene Küche bietet altersgerechte Ernährung an.

Der in Speldorf insgesamt 2.000 Quadratmeter große Außenbereich wird ebenfalls zum spielerischen Lernen an Wasserbereichen und Gerüsten einladen. Der Ursprung des denkmalgeschützen Gebäudes als Lederfabrik bleibt durch die Ausstellung alter Maschinen und Dokumente in Alt- und Neubau in Erinnerung.

Ab 1. August ist die Kita täglich von 7 bis 17 Uhr geöffnet. 63 der insgesamt 85 Plätze sind bereits belegt. Kinder im Alter von null bis vier Jahren können nicht mehr aufgenommen werden, für Vier- bis Sechsjährige sind noch Plätze vorhanden. Preislich ist die freie Kita genauso günstig wie städtische und kirchliche Angebote.

Die neue Kita hat übrigens noch keinen passenden Namen. Interessante Ideen, die zum inhaltlichen Konzept passen, können unter moss@froebel-gruppe.de eingereicht werden.
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