medl bleibt sich treu und hält Strompreise stabil

Auch aktuell bleibt sich die medl treu gibt bis März 2015 eine Preisgarantie auf den Strompreis. (Foto: medl)
Mülheim an der Ruhr: medl |

Die medl - Mülheimer Energie Dienstleister - bleibt sich treu. Das ist zunächst einmal die bestimmende Nachricht aus der Konzernzentrale für alle Kunden des Strom- und Gasanbieters.



Eines ist allerdings anders, Und das macht sich in der Außendarstellung des Unternehmens durchaus differenziert bemerkbar. Grund für die unternehmerisch verständliche Entscheidung, die erstmals gesunkene EEG-Umlage (Erneuerbare Energien gesetzt) nicht in Form eines gesenkten Strompreises an den Verbraucher weiterzugeben, erklärt Geschäftsführers Hans-Gerd Bachmann dann auch so: „Wir haben, seitdem wir als Stromanbieter tätig sind, keine der Umlagenerhöhungen an den Verbraucher weitergeleitet. Trotz der für uns geringeren Gewinnmarge haben wir unsere Kunden nicht, wie fast alle anderen Anbieter, mit gestiegenen Preisen belastet- Und daher nehmen wir uns aus unternehmerischer Sicht nun heraus, dass wir die aktuelle Sekunden von 0,1872 Cent pro Kilowattstunde einbehalten.“

„Wir wollen die Rolle des Grundversorgers übernehmen und bis 2017 50 Prozent der Haushalte versorgen. “ Hans-Gerd Bachmann, medl-Geschäftsführer


Grundsätzlich ändert sich für die Kunden der medl also nichts- Für sie gilt diesmal bis März 2015 das Preisversprechen von Hans-Gerd Bachmann.
Der begründet das offensive Vorgehen der medl und die hohe Verlässlichkeit in Sachen Preisstabilität bei den Strom- und Gasttarifen so: „Wir sind in erster Linie Dienstleister und helfen den Menschen in Mülheim auch dabei Energie zu sparen. Auf den ersten Blick ist das sicherlich kontraproduktiv, aber zunächst einmal generieren wir durch unsere Dienstleitungen weitere Umsätze und halten uns ein gutes Stück unabhängig vom preislich schwankenden Strommarkt und zum anderen schaffen wir dadurch natürlich auch Vertrauen beim Kunden.“
Man mag zu der Politik von Bachmann stehen wie man möchte, der Erfolg gibt ihm bisher Recht. Bereits 15 Prozent der Mülheimer Haushalte beziehen ihre Energie über die medl und bis 2017 sollen es, nach den Vorstellungen der Konzernleitung, möglichst 50 Prozent werden.

Aktuell beziehen 15 Prozent der Haushalte ihre Energie von medl


„Wir wollen in Zukunft die Rolle des Grundversorgers übernehmen“, sagt Bachmann dann auch entsprechend selbstbewusst. Dass man damit den Partner und 49 prozentigen Anteilseigner der medl, die RWE, aus dieser Rolle verdrängen würde, das sieht Bachmann eher gelassen. „Es bleibt doch quasi in der Familie. Unsere Zahlen stimmen, wir sind unternehmerisch auf einem guten Weg. Warum sollte also unser strategischer Partner etwas dagegen haben, wenn wir unsere guten Zahlen noch weiter ausbauen und zulegen.“
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1 Kommentar
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Horst Mölders aus Mülheim an der Ruhr | 17.12.2014 | 23:42  
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