Abrissbirne muss warten

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Noch ist offen, wohin die Reise des ehemaligen Kaufhofgebäudes geht: Abriss oder Nutzung.
Allen Gerüchten zum Trotz: Jochen Hoffmeister möchte das ehemalige Kaufhofgelände nicht abreißen. Die Abrissbirne muss nach diesen Angaben noch warten. „Vorläufig passiert gar nichts“, erklärte Hoffmeister am Montag auf Nachfrage der MW.

Damit dementierte er anderslautende Medienberichte. „Bis Ende März hat Rosco die Möglichkeit, das Areal zu vermarkten.“ Der hessische Projektentwickler wollte eigentlich bis Ende vergangenen Jahres ein Konzept vorlegen, bat dann aber um Verlängerung bis Ende März. Bis Ostersonntag könnte Rosco allerdings noch ein Konzept vorlegen und das Objekt doch noch übernehmen.
Rosco- Projektleiter Rainer Hähnel selbst wollte sich am Montag auf Nachfrage nicht zu dem Thema äußern.

„Wir sind noch im Gespräch mit Rosco“, erklärte Volker Wiebels, Pressesprecher der Stadt Mülheim. Dabei gehe es um „verkehrliche Optimierung. Wir warten darauf, dass Rosco auf uns zukommt“, so Wiebels.

Selbst wenn der hessische Projektentwickler das Gelände an Hoffmeister zurückgibt, muss das noch nicht den Abriss bedeuten. „Wir haben vor kurzer Zeit noch eine weitere interessante Anfrage erhalten“, erklärte Hoffmeister weiter. „Wir warten jetzt erst einmal ab.“
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