Positive Energie - bei "Ich war noch niemals in New York"

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Nina Janke: 176 Zentimeter positive Ausstrahlung - die gebürtige Münsteranerin ist Ruhrgebiets-Fan. Foto: -lut
 
Nina Janke in Aktion auf der Bühne im Metronom Theater. Foto: Stage Entertainment
Oberhausen: Metronom Theater |

Mindestens einmal pro Woche spielt sie die Hauptrolle im Musical „Ich war noch niemals in New York“: Die Rüttenscheiderin Nina Janke liebt Rollen, die sie schauspielerisch herausfordern und die der Lisa Wartberg im Udo Jürgens-Musical ist so eine...

Angefangen hat ihre Begeisterung für Musicals durch Cousin Jens. „Der ist Musical-Darsteller und was er macht, hat mir immer gut gefallen. Aber irgendwie bin ich nach dem Abitur nicht aus den Puschen gekommen.“ Glücklicherweise arbeitete Jens‘ Ehefrau hinter den Kulissen eines Musical-Theaters und so machte Nina zunächst ein Praktikum im Colosseum in Essen. „Fortan war mir klar: Das will ich auch machen. Und mein Ziel war es, einmal im Colosseum auf der Bühne zu stehen!“, erinnert sich die gebürtige Münsteranerin, die durch diese Arbeit zum Ruhrgebiets-Fan wurde und auch deshalb Essen zu ihrer Wahl-Heimat gemacht hat.

Wahl-Heimat Essen

Doch vor dem Engagement auf einer großen Musical-Bühne lag das Studium: Nina Janke wurde in München angenommen, studierte dort vier Jahre lang, legte die Grundlagen dafür, dass sie seitdem auf der Bühne ihr Geld verdient...
„Und ich habe es geschafft: Bei „Ich will Spaß - das Musical“ war ich im Colosseum Theater dabei“, strahlt die 31-Jährige mit den sympathischen Grübchen und der wunderbaren Altstimme, die erzählt, dass es in dem Essener Theater eine ganz besondere Atmosphäre hinter der Bühne gab. „Es war wie eine große Familie, einfach wunderbar. Damals war ich 25 und spielte die Mutter einer 19-Jährigen, meine Bühnentöchter waren manchmal älter als ich.“ Doch auf schauspielerische Herausforderungen steht sie ja...

Schauspielerische Herausforderung

Und deshalb gefällt ihr die Lisa Wartberg aus „Ich war noch niemals in New York“ auch so gut. „Dass sie eine tolle Entwicklung durchmacht, macht die Rolle aus“, findet sie. „Außerdem ist meine komische Seite genauso wie die emotionale gefragt.“ Manchmal sei es gar nicht so leicht, sich nach der großen Gefühlsnummer „Gib mir Deine Angst“ beim Schnell-Umzug zu beruhigen, um dann glückstrahlend wieder auf die Bühne zu treten. „Da wische ich oft noch die letzten Tränen weg“, lächelt sie.

Abschied wird schwer

Aber das sei es, was dasUdo Jürgens-Musical ausmache. „Wir geben auf der Bühne wirklich alles und merken, dass wir so das Publikum mitnehmen können.“ Vor ihrem Engagement - Nina Janke spielte die Show schon in Stuttgart - kannte sie nicht so viele Lieder des österreichischen Entertainers. „Ich war überrascht“, gibt sie ehrlich zu. In der Show sind viele Songs, die für sie neu waren - und inzwischen liebt sie sie. „Es gibt bestimmt Tränen, wenn ich die Lisa im Oktober zum letzten Mal spiele“, ist sie sicher.

Im November im Ebertbad

Was danach kommt, weiß sie noch nicht genau. „Bei einem Konzert im Oberhausener Ebertbadbin ich am 16. November sogenannter „Special Guest“ von Kevin Tarte“, berichtet sie. „Ich hoffe, dass ich meine Wohnung in Essen behalten kann, weil ich sie sehr liebe und mich dort zuhause fühle. Aber in meinem Beruf gehören Umzüge einfach dazu.“ Genauso wie Träume von tollen Rollen: „Die Donna in „MammaMia“ würde ich gern mal sein oder die Lady de Winter in „Drei Musketiere“, aber ich habe auch Lust auf eigene Produktionen“, verrät Nina Janke. „In München bin ich mal mit einem Zarah Leander-Projekt aufgetreten, das ist eine Ein-Frau-Show, so etwas würde ich gern auch mal in NRW machen.“ Und NRW würde das sicher gern sehen und hören.
Bis es soweit ist, kann man sie noch bei „Ich war noch niemals in New York“ auf der Bühne des Metronom Theaters in Oberhausen erleben - mindestens einmal in der Woche sogar, wenn sie mit viel positiver Energie (auch bei 40 Grad im Schatten) die Hauptrolle spielt...
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