Am Westkreuz lösten sich Böschungsteile

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Die heftigen Niederschläge haben die künstlichen Hügel am Westkreuz ins Rutschen gebracht. Foto:pm
Der Wettergott hat es in den letzten Tagen nicht gut gemeint. Bedrohliches Hochwasser an der Ruhr, und kleinere Erdrutsche am Westkreuz sind die Folgen. Straßen-NRW beobachtet aufmerksam die künstlichen Hänge rund um das Autobahnkreuz.


Mehrmals täglich nehmen Mitarbeiter der Autobahnmeisterei den gefährdeten Bereich in Augenschein. Die größten Hangbewegungen wurden in Fahrtrichtung Dortmund in der Abbiegespur des Kreuzes registriert. Auch in Gegenrichtung (beim Einfädeln in die neue A 448) haben sich Erdmassen in Richtung Fahrbahn bewegt.
Im Zuge der Westkreuz-Errichtung waren rund 400 000 Tonnen Erdreich zu einer künstlichen Hügellandschaft mit bis zu 20 Meter Höhe drappiert worden.
„Wenn der Schlamm auf die Fahrbahn gelangen würde, wäre das rutschig wie Schmierseife“, erklärte Rolf Witte von Straßen-NRW.
In dieser Woche sind die Schlammlawinen mit schwerem Gerät notdürftig entfernt worden. Die notwendig gewordenen Sicherungsarbeiten an den Hügeln können allerdings erst beginnen, wenn der Untergrund abgetrocknet ist. Nicht vor Montag, so die Prognose von Straßen-NRW.
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