Filmbericht: Biogasanlage im Wittener Bebbelsdorf eingeweiht

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NRW-Umweltminister Johannes Remmel (2.v.l) weihte am 24. Mai 2013 die Biogasanlage im Wittener Bebbelsdorf ein. (Foto: Marek Schirmer)

Nun ist sie also offiziell in Betrieb, die Biogasanlage der AHE. Inoffiziell produziert sie schon seit Januar aus dem Bioabfall des Ennepe-Ruhr-Kreises Gas, mit dem dann bis zu 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden können. Doch erst am 24. Mai kamen der NRW-Umweltminister und andere Granden aus der Wirtschaft und Politik, um die Biogasanlage offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben.

Teures Projekt

15 Millionen Euro hat der Energieversorger AHE in die Hand genommen, um diese Anlage nahe des Wittener Bebbelsdorfes zu bauen (der Landzipfel, auf dem sie steht, gehört interessanterweise zum Ortsteil Mitte und noch nicht zu Stockum, außerdem verläuft direkt an der Ostgrenze, am Rheinischen Esel, die Stadtgrenze zu Bochum-Langendreer). Der Standort wurde auch aufgrund seiner dünnen Besiedlung gewählt. Obwohl viel Geld in die Entlüftung der Anlage investiert wurde, gibt es dennoch von einigen der wenigen Anwohner Klagen, die Luftqualität hätte abgenommen.

Über die Klagen der Anwohner, die technische Herausforderung, aus Gas Strom zu gewinnen, falsche Befüllung von Biotonnen und die Einweihung der Anlage durch NRW-Umweltminister Johannes Remmel informiert berichtet das folgende Video der Bürgerfunker von Antenne Witten. Sollte es nicht auf dieser Seite angezeigt werden, führt dieser Link direkt zu Youtube.

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