Herkulesstauden - Gefährliche Giganten
Herkulesstauden breiten sich immer weiter aus

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Die Herkulesstaude (Heracleum giganteum), auch Riesenbärenklau genannt, ist ein sogenannter Neophyt, eine "neue Pflanze". Sie wanderte aus dem Kaukasus ein. Hier vermehrt sie sich seit Jahren ungehemmt besonders entlang der Flüsse. Ihr Saft verursacht Brandwunden, bei empfindlichen Personen sogar schon die Berührung der Pflanzenhaare. Sie steht auf der EU-Liste invasiver gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten, darum wird sie im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen bekämpft.

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Pflanze ist allerdings ebenso beeindruckend wie ihre Größe. Darum kann jeder naturinteressierte Mensch etwas Gutes tun, wenn er sie mit bekämpft. Am wirkungsvollsten und ungefährlichsten ist das Abstechen der Pflanze kurz unterhalb der Oberfläche, wo die Speicherknolle im Boden sitzt. Mit einem schmalen Spaten geht das am besten. Für diese Arbeit hat Susanne Ulmke einen Spezialspaten entwickelt, der besonders im kiesreichen Uferbereich der Flüsse einsetzbar ist (siehe auch Kontaktmöglichkeiten weiter unten).

Um diese Zeit im Mai sind die Pflanzen noch vergleichsweise klein, aber sehr schnell entwickelt sich der samentragende Blütenstamm und überragt dann als riesige weiße Dolde die umgebende Vegetation. Sobald diese verblüht ist und die Samen anfangen zu reifen, sollte man nicht nur die Wurzel abstechen, sondern die gesamte Dolde mitnehmen. Man kann sie verbrennen oder auch einfach in eine Wanne voll Wasser stecken und verjauchen.

Wer mithelfen oder sich weiter informieren möchte:
Facebook: Herkulesstauden Arnsberg oder anrufen unter 0173/2685575 bei Susanne Ulmke. Sie ist im Arnsberger Raum ehrenamtlich aktiv gegen die Herkulesstaude und freut sich über weitere Helfer.

Autor:

Susanne Ulmke aus Arnsberg

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