Schüler sollen schneller surfen
Glasfaseranbindung von Bergkamener Grundschulen geht in die finale Phase

Digitalisierung braucht leistungsstarke und zukunftsfähige Internetanbindungen. Für vier Bergkamener Grundschulen ist es bald soweit. Die Arbeiten zum Anschluss an das Glasfasernetz gehen in die finale Phase.

Nach dem nunmehr absehbaren Abschluss des Projekts können die Schulen auf Bandbreiten im Gigabit-Bereich zugreifen. Während die zur Verlegung des Glasfaserkabels nötigen Tiefbauarbeiten für die Schillerschule und die Overberger Grundschule bereits im kommenden Oktober starten, folgen die Baumaßnahmen für die Jahnschule und die Preinschule voraussichtlich ab Ende März 2021.
Entscheidend für den Aufwand ist der Weg zum Glasfaser-Backbone. So fehlen der Schillerschule bislang nur 280 Meter, die anderen drei Grundschulen jedoch benötigen 720 bis 900 Meter lange Glasfaserstrecken. Die Tiefbauarbeiten sollen bis zum 24. Oktober 2020 (Schillerschule und Overberger Grundschule) bzw. 10. April 2021 (Jahnschule und Preinschule) abgeschlossen sein. Die konkrete Nutzung der Anbindungen, also die Versorgung mit Telefon- und Internetangeboten, soll so rasch wie möglich folgen.
Die Bergkamener Schulen werden nach Projektabschluss über Internetanschlüsse verfügen, die ein Gigabit pro Sekunde übertragen. Sollten in Zukunft zehn oder noch mehr Gigabit pro Sekunde notwendig werden, ist der heutige Anschluss schon jetzt dafür gerüstet.
Die Projektierung und Leitung der Vernetzung, den Betrieb des Netzes und die Versorgung mit Telefon- und Internetangeboten verantwortet der regionale Telekommunikationsanbieter Helinet, an dem auch die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bergkamen, Bönen beteiligt sind.
„Wir schaffen hier die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung“, sagt Christine Busch, Beigeordnete der Stadt Bergkamen.
Die Bergkamener Schulen erfahren auch über die Netzverlegung und Anbindung hinaus Unterstützung von der Helinet.
Die Finanzierung des insgesamt 689.000 Euro kostenden Glasfaser-Projekts ist durch das NRW-Landesprogramm „Gigabit-Anbindung Schulen“ ermöglicht worden. So muss die Stadt Bergkamen nur 138.000 Euro aus eigenen Mitteln stemmen.

Autor:

Tobias Weskamp aus Dortmund-Ost

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