Novembergedicht von Hans Peter Schulzke

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Novembergedicht

von . © . . Hans Peter Schulzke . .

Monat November ist jetzt.
Kommt jedes Jahr,
doch manche kommen mit ihm nicht klar

Man hört keine Vogelstimmen.
Außer ein paar Meisen,
aber die schwadronieren nur,
ohne zu singen.

Nebel ziehen übers Feld, klamme Feuchtigkeit
einem das Spazierengehen vergällt.

Lieber am warmen Ofen sitzen,
nichts tun nur einfach schwitzen ?

Nein,
dann kommt Trübsal auf,
und ich kriech in mich hinein.

So soll es doch nicht sein.

Den Schal um, die Mütze auf,
und ab zum Morgenlauf.

Es ist so still, viele Leute schlafen noch,
haben wohl gesoffen wie ein Loch.

So lauf ich dann mit meinem Hund,
denn frische Luft die ist gesund.

Der Hund der freut sich, und ich dann auch,
setzte an zum kurzem Dauerlauf.
Durch den Wald, so ganz allein,
das Leben kann so herrlich sein.

Heute macht es wirklich Spaß, und ich genieße das.
Spinnennetze im Morgentau,
sehe ich jetzt,
denn ich bin nicht blau.

Blätter fallen wie der Schnee,
doch tut's der Seele gar nicht weh.
Weil ich weiß im Frühjahr dann,
kommen - Neue - an die Bäume dran.

Depressionen kann ich vermeiden,
will ich nicht laufen,
kann ich reiten.

Oder hier im Lokal Kompass schreiben.

Ich schreibe gerne ein Gedicht,
drum seh` ich den November,
mit einem anderen Gesicht.

Autor:

Hans Peter Schulzke aus Bottrop

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