Die Hoffnung ist immer noch grün in Hünxe

Beate van Laak kämpft gegen die aktuellen Castor-transporte durch den Niederrhein.
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Beate van Laak tritt als Landtagskandidatin der Grünen in Voerde und Hünxe an:

Das erfrischende Lachen ist Beate van Laaks Markenzeichen. Und sie hat auch gut lachen, denn die Lokalpolitikerin kann auch in Hünxe auf einige Erfolge der rot-grünen Regierung zurückblicken: Studiengebühren abgeschafft, keine Kopfnoten mehr, ein historischer Schulkonsens (Sekundarschule), Finanzkraft der Kommunen gestärkt.

Von CARO DAI

Voerde.Hünxe. Ihr persönlich gefällt auch der neue Politikstil, der durch die beiden Spitzenfrauen von SPD und Grünen, Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann, in Düsseldorf einzogen ist. Das wünscht sie sich auch weiterhin und am Liebsten natürlich in der gleichen Besetzung. Auch, wenn sie 2009 nicht selbst in den Düsseldorfer Landtag eingezogen ist, so habe sich für diese ersten Ergebnisse der Kampf ja schon gelohnt. Ihr Job in einer Erziehungsberatungsstelle beweist ihr jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es ist, die Weichen im Leben eines Kindes so früh wie möglich richtig zu stellen: „Dann sind auch die Folge-Kosten bei körperlichen oder geistigen Fehlentwicklungen vermeidbar. Oder man kann früh therapieren.“

Atomkatastrophe

Die gebürtige Essenerin und Mutter von drei Töchtern (die jetzt schon alle aus dem Haus sind) kam über ihr Engagement für Kindergartenplätze in Hünxe zu den Grünen. Und natürlich freut es sie, dass der jahrzehntelange Kampf gegen Atomkraft zum endgültigen Ausstieg geführt hat: „Leider war eine so fürchterliche atomare Katastrophe wie Fukushima nötig, um auch die Bundesregierung zu überzeugen. Doch das Atomzeitalter ist ja noch nicht vorbei. Es gibt keine sicheren Endlagerstätten, immer noch rollen die Castor-Transporte durchs Land und von der vielbeschworenen Energiewende ist noch nicht viel zu spüren.“
Deswegen geht ihr Kampf für eine lebenswerte Umwelt und eine sichere Zukunft für Kinder und Enkel auch immer weiter. Aktuell gegen die Castor-Transporte auch durch unsere Region. Da es in ihrer Familie politisch sehr bunt zugeht (zwei ihrer Geschwister sind bei der CDU aktiv, ein SPD-Bruder, eine Tochter bei den Grünen), hat sie auch immer regen politischen Austausch. Und sie sieht auch bei den anderen Parteien Fortschritte in die grüne Richtung. „Ja, die Piraten..., da müssen wir Grüne eben auch unseren Kurs halten. Ganz ohne durchdachte Inhalte und nur über die Spaßkultur wird es schwierig, Politik zu machen. Manche Themen lassen sich eben nicht spaßig aufarbeiten.“ (Niederrhein Anzeiger KW 18/12 cd)

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