Ganz nah am Publikum
Uwe Ochenknecht moderiert "The Music of Hans Zimmer & Others"

Uwe Ochsenknecht freut sich dem Publikum interessante Geschichten über Filmmusik und deren Komponisten erzählen zu können. Foto: Jens Koch
  • Uwe Ochsenknecht freut sich dem Publikum interessante Geschichten über Filmmusik und deren Komponisten erzählen zu können. Foto: Jens Koch
  • hochgeladen von Christina Görtz

Nervös? Nein, das ist Schauspieler Uwe Ochsenknecht vor seiner Moderation von "The Music of Hans Zimmer & Others - A Celebration of Filmmusic" noch nicht. Ein solches Format ist zwar neu für ihn. "Aber als Schauspieler kennt man das ja, vor vielen Menschen zu stehen", sagt Ochsenknecht im Interview mit dem Rhein-Boten.

Uwe Ochsenknecht tourt mit der Show durch Deutschland. Heute geht sie los, am Freitag, 26. April, 20 Uhr, wird die Musik von Hans Zimmer und anderen Filmkomponisten mit Orchester, Chor und Solisten dann in den Saal des Capitol Theaters Einzug halten. Melodien aus Rain Man, Fluch der Karibik, Pearl Harbour, Spider-Man und vielen anderen Blockbustern werden dabei sein. "Ich werde auf meine spezielle Art moderieren", sagt Ochsenknecht. Er möchte den Besuchern etwas erzählen, mit ihnen interagieren, es soll sich für sie wie ein Gespräch anfühlen. "Wenn mir spontan etwas einfällt, werde ich auch das erzählen", so Ochsenknecht, der Geschichten über Hans Zimmer, die anderen gespielten Filmkomponisten sowie die Entstehung der Songs und anderes Wissenswertes zum Thema in peto hat. "Das sind sehr interessante und zusätzliche Informationen", so Ochsenknecht, der sich als Person sieht, die durch den Abend führt. Und weil es ein Hans Zimmer- und kein Uwe Ochsenknecht-Abend sei, singt er zwar ein Lied an, sonst gibt es aber keine Musik von dem Schauspieler, der auch Musiker ist. Auf die Frage nach seinem liebsten Stück am Abend, kommt die Antwort blitzschnell: "Batman."
Von Düsseldorf selbst wird Ochsenknecht wohl nicht viel sehen, einen Tag vor dem Auftritt im Capitol tritt er in Aachen, einen Tag später in Erlangen auf. 2008 war er mal in Düsseldorf als Gast bei der Jazz Rally, einen Film hat er hier auch schon gedreht. Die Musik von den Toten Hosen, die mag er. "Wir kennen uns", so Ochsenknecht. Apropos Musik. Da ist er nicht festgelegt. "In verschiedenen Situationen höre ich verschiedene Arten von Musik", sagt er. Das könne Klassik, Hip Hop, Rock und vieles mehr sein, nur Schlager, die seien nicht seins.
Fans von Uwe Ochsenknecht werden nah dran sein an diesem Abend im Capitol. Und wer danach noch mehr von ihm sehen bzw. hören möchte: Im Herbst kommt Benjamin Blümchen mit ihm als korrupten Bürgermeister von Neustadt ins Kino. Besonders freut er sich auf den Oktober, wenn "Ich war noch niemals in New York" in den Kinos anlaufen wird. "Da kann sich Deutschland drauf freuen", sagt er über diesen Musikfilm, bei dem Lieder von Udo Jürgens laufen, aber es nicht um das Leben des Musikers geht. Eine Platte werde es auch wieder geben, alles dazu sei noch in der Schwebe. Und wenn die Tour mit der Musik von Hans Zimmer vorbei ist, starten für den 63-Jährigen die Dreharbeiten zu Jim Knopf 2.

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