Weihnachtsmarkt
Bis Silvester sind die Buden aufgebaut

Ole Friedrich (Geschäftsführer Düsseldorf Tourismus), David Tscheike (Artist), Ivan Mallinowski (Geschäftsführer ARTec360), Joffrey Woitschack (Artist) (v.l.) präsentieren die Neuerungen auf dem diesjährigen Märchenmarkt. Foto: Benno Seelhöfer
  • Ole Friedrich (Geschäftsführer Düsseldorf Tourismus), David Tscheike (Artist), Ivan Mallinowski (Geschäftsführer ARTec360), Joffrey Woitschack (Artist) (v.l.) präsentieren die Neuerungen auf dem diesjährigen Märchenmarkt. Foto: Benno Seelhöfer
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Nicht alles, aber vieles ist neu auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt: Das Kinderprogramm ist so üppig wie nie zuvor, und erstmals haben die Buden auch an Heiligabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Eine schon oft im Rat hitzig diskutierte Neuerung aus dem vergangenen Jahr aber bleibt: Der Weihnachtsmarkt öffnet auch 2018 wieder bis zum 30. Dezember seine Pforten. Start ist am 22. November. 

Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus, verteidigt diese neue Praxis: „Unsere Befragung im letzten Jahr hat ergeben, dass die Gäste die Verlängerung positiv bewerten. Und auch die Händler sind zum größten Teil dafür.“ Diese Umfrage beziehe auch die Händler mit ein, die Deko-Artikel und Kunsthandwerk verkaufen, bestätigt Friedrich.
Letztes Jahr hatte sich mit Michael Zinnen ein Händler für Geschenkartikel aus dem Erzgebirge in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Thomas Geisel gewandt und die Auswirkungen der Verlängerung als katastrophal beschrieben. Die Einnahmen hätten „gerade einmal die anteiligen Kosten des Marktbetriebes gedeckt“.
Ole Friedrich kündigt auch im Rahmen dieses Weihnachtsmarkts eine Befragung der Besucher und der Händler an. Schließlich müssten sich die Öffnungszeiten zwischen den Jahren auch erst bei den Gästen etablieren, gibt Ivan Mallinowski, Geschäftsführer des Eventveranstalters ARTec360, zu bedenken. „Es ist kein gelernter Zeitraum, die Leute brauchen zwei bis drei Jahre, um sich daran zu gewöhnen.“ Erst dann sei es möglich, das Ergebnis seriös zu bewerten.
Je nach dem, wie die diesjährige Umfrage der Gäste und Händler ausfalle, sei es laut Friedrich auch rein theoretisch möglich, dass die Verlängerung des Weihnachtsmarktes schon im nächsten Jahr wieder abgeschafft werde. Doch das hält er für unwahrscheinlich und stellt fest: „Wir wollen keinen Cut machen.“

Von Benno Seelhöfer

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