Geschwindigkeitskontrolltag in der Landeshauptstadt und auf den Autobahnen - die Bilanz

Ohne Vorankündigung kontrollierte das Polizeipräsidium Düsseldorf am Mittwoch, 12. Oktober, in der Zeit von 6 bis 22 Uhr mit über 200 Beamten im Stadtgebiet Düsseldorf und auf den umliegenden Autobahnen die Geschwindigkeit von fast 60.000 Fahrzeugführern. Denn nach wie vor gilt die Hauptunfallursache "nicht angepasste Geschwindigkeit" als Killer Nr. 1 im motorisierten Straßenverkehr.

So wurden bei Verkehrsunfällen mit eben dieser Ursache von Januar bis September dieses Jahres in Düsseldorf 38 Beteiligte schwer verletzt. Zwei Verkehrsteilnehmer wurden getötet. Auf den Autobahnen des Regierungsbezirkes Düsseldorf erlitten sogar 135 Menschen schwere Verletzungen und mussten stationär in Kliniken aufgenommen werden. Todesopfer waren fünf zu beklagen.

1.631 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Die Bilanz im Einzelnen: Bis 22 Uhr kontrollierten am Mittwoch rund 200 Polizisten sowie Kräfte des Ordnungs- und Servicedienstes der Stadt Düsseldorf insgesamt 57.676 Fahrzeuge (52.488 auf den Autobahnen und 5.188 im Stadtgebiet). Hierbei wurden insgesamt 1.631 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt (1.334 BAB, 297 Stadt). Vorbehaltlich der Auswertung stationärer Videomesstechnik erwartet 13 Autofahrer nach dem Kontrolltag ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. Außerdem stellten die Beamten über 600 sonstige Verkehrsverstöße fest. Darunter allein 43 Mal die Benutzung eines Handys am Steuer.

Ablenkung durch Handys und Smartphones

"Wir werden auch zukünftig, neben den großen landesweiten Kontrolltagen, örtliche und überregionale Aktionen zur Bekämpfung von Geschwindigkeitsüberschreitungen durchführen", betont der Gesamteinsatzleiter Frank Kubicki. "Das Nichteinhalten der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, sowie die Unterschreitung des Sicherheitsabstandes, aber mittlerweile auch Ablenkung durch Smartphones und Handys sind die maßgeblichen Ursachen für schwere und schwerste Unfälle", so der Leitende Polizeidirektor.

Der Kontrolltag wurde zeitgleich auch in Köln, Duisburg, Dortmund und Essen durchgeführt und von Düsseldorf aus koordiniert.

Rückfragen bitte an die Polizei Düsseldorf, Tel.: 8702005.

Autor:

Kirstin von Schlabrendorf-Engelbracht aus Düsseldorf

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