Von Teddybären und richtigen Bären

Sabine Hohmann kümmert sich um die „kranken“ Teddybären. Foto: WachterStorm
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Genüsslich knabberten die Bären an den Maikolben, die ihnen der Pfleger gerade ins Gehege geworfen hatte. Doch nicht nur die großen Bären stehen an diesem Wochenende im Mittelpunkt, sondern viele, kleine und größere Teddybären.

Die Sendener Bärenfreunde hatten direkt am Gehege der Braun- und Kragenbären eine kleine Zeltstadt aufgebaut, um dort ihre selbst gemachten Teddybären anzubieten. Denn die Erlöse sind, wie schon in den Jahren zuvor, für die lebenden Bären bestimmt. An einem Stand saß Sabine Hohmann aus Senden mit ihrer „Teddy-Ambulanz“. Sie näht alle ihr Teddys selbst, hat ein paar Hundert davon zuhause. „Irgendwann kam mir dann der erste kaputte Teddy in die Hand und ich fing an, ihn selbst zu reparieren.“ Für sie ist das Teddyhobby eine willkommene Abwechslung zu ihrem „langweiligen“ Beruf. „Da braucht man so ein kreatives Hobby.“
Aus Steinfurt war Ingo Brömmelhaus in den Anholter Bärenwald gereist. Er schätzt die Teddys auf ihr Alter. „Das kann man zuerst an den Materialien erkennen, ob es Mohair, Wollplüsch oder Kunstseidenplüsch ist.“ Weitere Merkmale, die auf das Alter schließen lassen, sind die Augen. Ab 1965 wurden die Glasaugen durch Kunststoffaugen ersetzt. „Dann geht es noch um die Stopfung. Ob sie mit Holzwolle, Synthetik oder Kapok gestopft sind. Auch an der Zahl der Krallen kann man sehen, wie alt der Teddy ist.“
Zahlreiche weitere Stände laden auch am heutigen Sonntag von 10 bis 18 Uhr ein. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Sabine Hohmann kümmert sich um die „kranken“ Teddybären. Foto: WachterStorm
Das schmeckt aber lecker. Der Bär kaut genüsslich am Maiskolben herum. Foto: WachterStorm
Autor:

Jörg Terbrüggen aus Emmerich am Rhein

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