"Emmericher Modell":Betrieb trifft Schule

Gut besucht von den Eltern der Realschüler war der Infoabend über Emmericher Ausbildungsbetriebe. Foto: Helmut Heckmann.
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Emmerich. Wohin nach dem mittleren Schulabschluss auf der Realschule? Gehe ich weiter zur nächsten Schule oder fange ich eine Ausbildung in einem Betrieb an? Gemeinsam mit dem Theodor-Brauer-Haus bot die Realschule Emmerich jetzt einen Infoabend für die Eltern derjenigen Schüler an, die bald vor diesen Fragen stehen.

Viele Emmericher Ausbildungsbetriebe präsentierten sich am vergangenen Dienstag Abend in der Realschule. Neben Katjes, Convent, Oleon oder KAO, waren beispielsweise auch das Willibrord Spital, die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer und die IHK vertreten.
„Wir möchten mit diesem „Emmericher Modell“ der Berufsorientierung den Eltern einmal aufzeigen, welche Betriebe in Emmerich ausbilden und in wie vielen verschiedenen Berufen“, erklärte die 2. Konrektorin Doris Hensing-Vogel. Der Abend war gedacht für die Eltern der Schülerinnen und Schüler des Jahrgang acht und neun, also Schüler im Alter von 14 bis 15 Jahren.
„80 Prozent der Schülerinnen und Schüler die nach der Realschule ein Berufskollege besuchen, kommen nach zwei Jahren mit dem Abschluss zurück mit dem sie dort hin gegangen sind“, erklärte Bürgermeister Johannes Diks in seiner Ansprache an die Eltern. „Das sind zwei Jahre verschenkte Zeit, die man schon in eine Ausbildung hätte investieren können“.
Und das „Emmericher Modell“ soll nun aufzeigen, dass es neben den Berufen wie Mediengestalter, Computerfachmann oder Mechatroniker auch noch andere Berufe gibt. Beispielsweise suchen das Gaststättengewerbe oder Bäcker händeringend Auszubildende.
Aber auch den Weg in das Chemielabor kann man als Ausbildungsplatz ins Auge fassen. „Die Firma Oleon bildet Chemikanten aus und sucht dringend Azubis“, darauf weist Jessica Clever hin, Ausbilderin bei der Firma Oleon. „Da bei uns viele Mitarbeiter bald in Rente gehen nehmen wir drei bis vier Auszubildende in pro Jahr“.
Auch das Angebot eines Praktikums von zwei bis drei Wochen ist hier sicherlich für manchen Schulabgänger interessant. Ein solches Praktikum wird im Übrigen von allen Firmen angeboten.
Und da wäre es doch gelacht, wenn nicht bei den 300 Berufen die es gibt für jeden das Passende dabei wäre. Zumal, wie es Ralf Klein von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer erklärte, im Bereich dieser Institution 13.000 Ausbildungsplätze in fast 3.000 Betrieben zur Verfügung stehen. Und viele davon sind auch in Emmericher Betrieben vorhanden.

Gut besucht von den Eltern der Realschüler war der Infoabend über Emmericher Ausbildungsbetriebe. Foto: Helmut Heckmann.
Bürgermeister Johannes Diks eröffnete den Abend in der Realschule und wies dabei auf weitere Veranstaltungen gleicher Art hin.   Foto: Helmut Heckmann
Autor:

Helmut Heckmann aus Rees

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