Kirchliche Liturgie – Traditionelles und Alternativen

Im "Probe-Dialog" mit der Gemeinde: Pfr. André Graf
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Informationsveranstaltung „Reise durch den Gottesdienst“

Liturgie mit Gestaltungsspielraum

Die Vorschriften zur Liturgie im Gottesdienst lassen den Kirchengemeinden viel Spielraum zum Gestalten. Die Folge: In vielen Kirchengemeinden, und sogar innerhalb der Kirchengemeinden in Predigtstätten, gibt es Unterschiede. Auf den ersten Blick fallen diese Unterschiede nicht immer sofort ins Auge, denn die Grundzüge sind gleich. Beispielsweise gibt es mehrere musikalische textliche und musikalische Fassungen des „Ehre sei dem Herrn“ („Gloria Patri“), des „Herr, erbarme Dich“ („Kyrie Eleison“), des „Halleluja“.

Fachleute präsentieren einen Fächer an Möglichkeiten

In der „Reise durch den Gottesdienst“, initiiert von Pfr. Ellen Härtel (Ev. Kirchengemeinde Milspe-Rüggeberg), stellten Pfarrer Carsten Haeske und Kantor Oliver Schwarz-Roosmann (beide Arbeitsstelle Gottesdienst und Kirchenmusik der Ev. Kirche von Westfalen, Schwerte-Villigst) neben den traditionellen liturgischen viele alternative Elemente vor. In praktischen Beispielen und im Dialog wurden unterschiedliche Formen ausprobiert. So konnten die Besucher die Wirkung an sich selbst erleben.

Musik entfaltet Wirkung

Deutlich wurde, dass jede Form eine eigene Wirkung entfaltet – Text und Musik sollen die Menschen ansprechen und innerlich erreichen. Mit ihren Beispielen konnten die beiden Referenten dies verdeutlichen: Betonung, Tempo und melodische und rhythmische Elemente prägen das Erleben im Gottesdienst.

Ziel: Vereinheitlichung der Liturgie in Ev. Kirchengemeinde Milspe-Rüggeberg

Diese Veranstaltung war ein guter Einstieg für die Ev. Kirchengemeinde Milspe-Rüggeberg, die unterschiedlichen liturgischen Fassungen, die sich bisher noch aus der Zeit vor der Vereinigung der beiden Gemeinden 2010 erhalten haben, aufeinander abzustimmen. „Wir wollen die Liturgie in den Predigtstätten auf einen Nenner bringen.“ Höher als erwartet war die Zahl der Besucher, neben Angehörigen des Presbyteriums nahmen auch viele Gemeindeglieder das Angebot wahr, sich über die Möglichkeiten des künftigen liturgischen Kurses zu informieren. Erfreut zeigte sich die Initiatorin über das gemeindliche Interesse und kann sich gut vorstellen, dass die Referenten ihren Impuls mit einem Workshop fortsetzen.

Autor:

Heinz Kraft aus Ennepetal

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