Zeitplan für das Hülsenbecker Tal vorgestellt
2021 kommen die Bagger

Björn Mayr (städtischer Projektleiter), Marco Kron (SWECO), Bürgermeisterin Imke Heymann, Heike Plagmann (Landschaftsarchitektin Club L 94) und Burkhard Wegener (Geschäftsführer Club L 94) stellten die Umgestaltunspläne fürs Tal nun vor.
  • Björn Mayr (städtischer Projektleiter), Marco Kron (SWECO), Bürgermeisterin Imke Heymann, Heike Plagmann (Landschaftsarchitektin Club L 94) und Burkhard Wegener (Geschäftsführer Club L 94) stellten die Umgestaltunspläne fürs Tal nun vor.
  • Foto: privat
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Im Herbst 2017 präsentierte der Gewinner des Gestaltungswettbewerbs für das Hülsenbecker Tal, Club L 94 Landschaftsarchitekten, seine Pläne. Zwischenzeitlich sind zwar nicht die Bagger im Tal angerückt, aber dennoch hat sich viel getan.

Aus dem ursprünglichen Wettbewerbsbeitrag sind in den letzten Monaten konkretere Pläne geworden und die Rahmenbedingungen der Umgestaltung wurden mit den Verfahrensbeteiligten abgesteckt. Am vergangenen Donnerstag stellten nun Club L 94-Geschäftsführer Burkhard Wegener und Landschaftsarchitektin Heike Plagmann gemeinsam mit Marco Kron von der SWECO GmbH, die für den Wasserbau eingebunden ist, den weiteren Fortgang für das Hülsenbecker Tal vor.

Wettbewerbsentwurf in die Tat umsetzen

Gemeinsam will man den verfeinerten und konkretisierten Wettbewerbsentwurf in die Tat umsetzen. Dabei soll zunächst der Schwerpunkt auf den Unterlauf der Hülsenbecke gelegt werden. Ziel ist es, das Wasser der Ennepe und der Hülsenbecke erlebbarer zu machen.
Bis Ende Oktober sollen mehrere Varianten der Entwurfsplanung mit den zu beteiligenden Behörden und den Grundstückseigentümern abgestimmt sein, damit sich die Lokalpolitik noch in diesem Jahr für eine Vorgehensweise entscheiden kann.

3 Millionen Euro teure Maßnahme

Die für die Förderanträge notwendigen Bürgerbeteiligungen, Kostenermittlungen u.ä. sollen im Jahr 2020 abgeschlossen werden, damit im Anschluss Anträge auf Fördermittel aus verschiedenen Töpfen gestellt werden können.
Für die rund 3 Millionen Euro teure Maßnahme rechnet die Stadt mit einer Förderung von rund 50 Prozent.
Der eigentliche Baubeginn soll spätestens Ende 2021 erfolgen. Damit sich aber schon früher für die Bürger im Tal sichtbar etwas tut, plant Club L 94, einzelne Bausteine aus der Gesamtplanung vorzuziehen und bereits früher fertigzustellen. So wäre als erste Maßnahme zum Beispiel die Umgestaltung der Tiergehege denkbar. Derzeit werden Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt, die beim Umbau mitziehen müssen.

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