Neue Heimat in Kettwig / Football Clubs Assindia Cardinals

Wilfried Ziegler, Präsident der Assindia Cardinals, freut sich auf Kettwig.
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Assindia Cardinals wollen künftig die Sportanlage an der Ruhrtalstraße nutzen

"Wir haben eine neue Heimat gesucht und sind in Kettwig 'fündig' geworden." Das erklärte Wilfried Ziegler, Präsident des Essener Football Clubs Assindia Cardinals, während der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung IX.

Die Politiker räumten Ziegler Rederecht ein, weil sie Vertreter der Verwaltung nicht befragen konnten, mangels Anwesenheit. Auf der Sportanlage an der Ruhrtalstraße in Kettwig steht der Umbau eines Tennenspielfeldes (Aschenplatz) zu einem Kunstrasenplatz für Football an.
Ziegler erläuterte, dass die Platzgröße in etwa dem eines Fußballplatzes entspreche. Der rund 550 Mitglieder starke Verein sei auf der Suche nach einem Platz in Kettwig fündig geworden. Der erste Kontakt mit den Sportlern vor Ort sei freundschaftlich verlaufen. Im Planungs- und Bauausschuss habe man auch die Probleme mit dem Parkplatz angesprochen. In Kettwig werden nach den Planungen vor allem die Jugendmannschaften trainieren. Während der kurzen Saison von April bis September würden dann auch die sechs Heimspiele an der Ruhrtalstraße stattfinden. Über die Trainings- und Spielzeiten könne man sich mit den anderen Vereinen absprechen: "Wir können unserer Heimspiele auch samstags durchführen." Zu den Heimspielen seien 200 bis 300 Besucher keine Seltenheit. "American Football erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit", so Ziegler. Der Verein wachse jährlich um rund zehn bis 20 Prozent. Rund 300 junge Menschen trainierten in den verschiedenen Mannschaften und bei den Cheerleadern.
"Wir freuen uns, dass sie hier eine neue Heimat finden", sagte Daniel Behmenburg. Er regte an, dass die Vereine untereinander schriftlich festlegen, wer wann welche Veranstaltungen im Jahresverlauf plant, um Überschneidungen zu vermeiden. Behmenburg hoffte, dass im Rahmen der Umgestaltung auch weitere Räume für die Vereine geschaffen werden. "Etwas enttäuscht bin ich über die Stehstufenanlage." Er habe sich mehr darunter vorgestellt.   

Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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