meho - mobil! Jeden Mittwoch ein Reisetipp. Diesmal: Domburg in den Niederlanden

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Ich habe noch Sand in den Schuhen .... Und den typischen Meeresgeruch in der Nase...
Für mich gibt es nicht viel Schöneres als ein stürmisches Herbstwochenende an der Nordsee – und zwar in Domburg auf der niederländischen Halbinsel Walcheren.
Ich gebe zu , ich bin auch im Frühling, im Sommer und sogar im Winter begeistert von diesem ältesten Strandbad unseres Nachbarlandes. Aber jetzt, wenn die See langsam rauer wird, der Wind frischer, aber das Wasser durchaus noch zum Fußbad einlädt, ist die Stimmung am Strand etwas ganz Besonderes. Am Himmel wechseln sich dunkle Wolken mit Sonnenschein, die Wellen schlagen höher und wer doch zu feige ist, barfuß zu laufen, der muss manchmal reiß aus vor den weißen Schaumkronen nehmen. Bei Ebbe ist der Strand sehr breit und bietet viel Platz zum Drachenfliegen oder andere Strandspiele, die es mit dem Wind aufnehmen können. Bei Flut wird es enger, aber es macht Spaß den Kitesurfern bei ihrem Ritt durch die Wellen zu beobachten.
Gerne auch in einer der typischen Strandbuden. Einige werden in den nächsten Wochen abgebaut, aber viele bleiben auch im Winter Anlaufpunkt für Strandsparziergänger.
Marschiert man Richtung Oostkapelle kann man für den Rückweg die Schuhe wieder anziehen, auf und ab durch die Dünen laufen oder durch einen malerischen Wald Richtung Domburg gehen. Dort kann man glatt vergessen, dass das Meer keine 300 Meter entfernt ist.
Entscheidet man sich für die andere Richtung und geht nach Westkapelle führt der Weg zurück über einen wunderschönen Weg über den Dünenkamm. Links sieht man die unendliche Weite der Nordsee und rechts die unendliche Weite des niederländischen Flachlandes mit dem außergewöhnlichen Leuchtturm von Westkapelle – ein ehemaliger Kirchturm mit Leuchtfeuer statt Kreuz. Kurz vor Domburg kann man dann den unermüdlichen Wind- und Wettergolfern beim Anschlagen und Einputten zuschauen.
Zurück im mondänen Örtchen kann man flanieren, shoppen oder sich in einem der zahlreichen Straßencafés niederlassen – natürlich draußen, gegen Regen gibt es Dächer und gegen Kälte Heizstrahler ...

Wer mehr als zwei Tage Zeit hat, sollte auch den Rest der Halbinsel erkunden: In Middelburg vielleicht eine Grachtenrundfahrt machen (interaktiv: an einigen Brücken muss man sich ducken, um sich nicht den Kopf im offenen Boot zu stoßen) oder in Vlissingen bummeln und am Yachthafen die kleinen Segelboote und die großen vorbeischippernden Überseecontainerschiffe beobachten.
Veere ist ein kleines, uraltes Dörfchen, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Von dort aus kann man Rundfahrten über das Versemeer unternehmen.

Und wer sehen will, wie die Niederländer das Meer bezwingen, der sollte einmal über den Abschlussdeich fahren. Ein beeindruckendes Bauwerk, dessen Funktion und Bau im Deltapark Neeltje Jans erklärt wird.

Gut zu wissen: Hunde sind so gut wie überall willkommen.
Mit Deutsch erreicht man alles, was man will.
Unterkünfte: Es gibt eine scheinbar unermessliche Zahl an Hotels und Unterkünften, die auch kurzfristig oder direkt vor Ort über den Fremdenverkehrsverein (VVV) zu erfragen sind. Nur: Wer direkt an den Strand will, der muss lange im Voraus buchen. Allerdings: Weit weg vom Wasser ist man in Domburg nirgends und auch alle anderen Orte auf Walcheren sind durchaus empfehlenswert.
Weitere Auskünfte gibt es hier: www.vvvzeeland.nl (auch auf deutsch)

Autor:

Melanie Berg aus Essen-Süd

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