Der Strukturwandel im Ruhrgebiet im Vergleich mit dem Osten

4. Juli 2018
10:00 Uhr
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, 44789, Bochum
Die Staatsministerin Petra Köpping aus Sachsen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum. Foto: Thea Struchtemeier
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Das Ruhrgebiet hat eine ausgewiesene "Problemzone". Länder in Ostdeutschland stehen dazu in negativer Konkurrenz und in nichts nach.

Beide Regionen scheinen auf hartnäckige Weise von Armut, Abwanderung und Arbeitslosigkeit geprägt zu sein und ringen seit Jahrzehnten um eine neue „Identität“: das Ruhrgebiet durch den langfristigen Abschied vom Steinkohlebergbau seit den 1970er-Jahren, Ostdeutschland durch den schockartigen Übergang vom Plan zum Markt nach 1990. Neuerliche Aufmerksamkeit erhielten beide in jüngster Zeit durch die deutlichen Wahlerfolge populistischer Parteien im nördlichen Ruhrgebiet bzw. in den südlichen Regionen des Ostens.

Podium mit sächsischer Staatsministerin diskutiert die Herausforderungen fürs Revier und den Osten

Gemeinsam mit Petra Köpping, der sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, soll im Rahmen dieser Podiumsdiskussion vergleichend diskutiert werden, welche politischen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen sich für die jeweiligen Gesellschaften im Ruhrgebiet bzw. in Ostdeutschland ergeben. Dabei sollen insbesondere die mentalen Folgewirkungen des langgestreckten „Strukturwandels“ im Westen auf der einen sowie der kurzfristigen „Schocktherapie“ in Ostdeutschland auf der anderen Seite erörtert werden. In den Blick geraten dabei zugleich gegenwärtige gesellschaftliche Problemlagen sowie mögliche Zukunftsperspektiven aus verschiedenen Blickwinkeln.

Diskussionsteilnehmende

Mit der Staatsministerin diskutieren der Direktor des Instituts für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (ISB) und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets, Prof. Dr. Stefan Berger, die RUB-Doktorandin Pia Eiringhaus, die sich intensiv mit erinnerungskulturellen Perspektiven auf das Ruhrgebiet beschäftigt hat (demnächst: Industrie wird Natur. Postindustrielle Repräsentationen von Region und Umwelt im Ruhrgebiet, Essen 2018), sowie Dr. Marcus Böick, Autor einer demnächst erscheinenden Studie zur Treuhandanstalt (Die Treuhand. Idee, Praxis, Erfahrung – 1990-1994, Göttingen 2018). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Constantin Goschler, der an der Ruhr-Universität die Professur für Zeitgeschichte innehat.

Thea Struchtemeier

Die Staatsministerin Petra Köpping aus Sachsen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum. Foto: Thea Struchtemeier
Sie diskutierten den Strukturwandel im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland: die Doktorandin im ISB Pia Eiringhaus, der RUB-Zeithistoriker Constantin Goschler sowie Petra Köpping, Staatsministerin aus Sachsen. Foto: Thea Struchtemeier
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