Bürgerinformation zum geplatzten Tunnelversprechen beim A52-Ausbau

26. März 2012
19:00 Uhr
Ev. Kirchengemeinde, Hövelstr. 73, Essen
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Heute um 12 Uhr wurde von der Bürgerliste Nord gemeinsam mit der Bürgerinitiative Helenenpark, dem Wahlbündnis "Essen steht AUF" und der DKP eine Eiche im Helenenpark gepflanzt. Zuvor wurde das gute Stück in einem kleinen Umzug durch anliegende Straßen der Öffentlichkeit präsentiert.
Die beteiligten Bürger und Organisationen wollten damit ihre Ablehnung eines Weiterbaus der Autobahn 52 quer durch den Essener Norden zum Ausdruck bringen.

Würde die Autobahn vom Kreuz Essen Ost aus bis zum Kreuz Essen Nord weiter gebaut, wäre nicht nur der Helenenpark unwiederbringlich zerstört. Auch durch Altenessen würde eine Spur der Verwüstung gezogen. Wie die Bürgerinitiative "Stoppt A 52" jetzt aufdeckte, ist die immer wieder versprochene Tunnellösung in den neuesten Plänen gar nicht mehr vorgesehen. Was das bedeutet, führt ein aktueller Flyer der Bürgerinitiative aus:

"Der Bau der A 52 in Altenessen ist jetzt in offener Bauweise geplant. Damit drohen viele Jahre lang Baustellen bis zur Fertigstellung des abgedeckten Tunnels in Altenessen. Der U-Bahnbau war ein Fliegenschiss dagegen! Das bedeutet: Für den Bau der A 52 müssten ganze Straßenzüge abgerissen
werden. Die in der Trassenführung befindlichen Bäume und Gärten würden zerstört. Die alte Gestaltung des Ortsteiles wäre dann nicht wieder herstellbar. Knapp unterhalb eines kargen Gründeckels würden nach langen Jahren der Bauzeit bis zu 100 000 Fahrzeuge pro Tag durch den Tunnel rasen. Die Abgase aber würden weiterhin nach oben in den Stadtteil geschickt."

Wer darüber Genaueres erfahren will, ist herzlich zur Bürgerinformation der Bürgerinitiative am kommenden Montag (26. März) eingeladen. Sie findet um 19 Uhr in der evangelischen Kirchengemeinde, Hövelstr. 73, statt.

Ein Weiterbau der A 52 wäre ein Verbrechen an den Menschen und der Umwelt im Essener Nord-Osten - einzig und allein im Interesse einer antiquierten und rein am Profit orientierten Verkehrspolitik. Dagegen stehen die Forderungen der betroffenen Bürger:

Kein Weiterbau der A 52 in Essen Bottrop und Gladbeck
Ratsbeschluss des Stadtrats gegen den Weiterbau der A 52 durch Essen
Streichung der A 52 aus dem Bundesfernstraßenplan
Alternatives Verkehrskonzept für das Ruhrgebiet für Bus, Bahn, Güterverkehr und Auto statt Autobahnvorrangpolitik

Autor:

Bodo Urbat (Essen steht AUF) aus Essen-Nord

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