ASB schult Demenzbetreuer - jetzt ehrenamtlich aktiv werden!

4. Juni 2012
ASB Kinder- und Jugendhaus, 45145 Essen
Viel Spaß haben die Demenzbetreuerin (rechts) und ihr Schützling. Foto: ASB/Ruhr
  • Viel Spaß haben die Demenzbetreuerin (rechts) und ihr Schützling. Foto: ASB/Ruhr
  • hochgeladen von Mareike Schulz

Die Zahl der Demenzkranken nimmt stetig zu - viele Angehörige kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Lieben. Das ist ein Fakt. Leider aber auch, dass die engagierten Verwandten kaum noch Zeit für sich selbst haben. Eine Vertretung zu finden ist schwer. Hier setzt der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e.V. (ASB) an.
Das Team der ASB Betriebs GmbH schult ab Juni wieder Interessierte und bildet sie im Zertifikatskurs „Demenzschulung“ zum Demenzbetreuer aus. Pflegenden Angehörigen gelegentlich eine Auszeit verschaffen, damit sie eigenen Interessen nachgehen und sich vom oft stressigen Pflegealltag zumindest stundenweise erholen können, hat sich der ASB zum Ziel gesetzt. Wie kann das funktionieren? Pflegende Angehörige können sich an das Team wenden und bekommen einen ehrenamtlichen Demenzbetreuer vermittelt.
Wie aber wird man Demenzbetreuer? „Das geht nur über eine Schulung, bei der externe Experten und Fachpersonal des ASB den künftigen Demenzbetreuern den Umgang mit den Erkrankten vermitteln und sie auf ihre künftigen Aufgaben vorbereiten. Der Kurs wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Unsere Schulung ist nach SGBXI § 45c anerkannt“, informiert Dominik Sinappo, Leiter der ASB-Begegnungsstätte am Dreiringplatz 1.
Demenzbetreuer entlasten nicht nur die pflegenden Angehörigen, sondern gestalten die Freizeit des Erkrankten mit. „Hier sind die Möglichkeiten vielfältig“, weiß Sinappo. „Spielen, spazierengehen oder einfach ein kleines Schwätzchen bei einer Tasse Kaffee halten - auch für Demenzkranke gibt es viele Möglichkeiten, die Freizeit sinnvoll zu nutzen und dabei noch vorhandene Fähigkeiten mit einem geschulten Demenzbetreuer zu trainieren.“
Die nächste Demenzschulung startet schon am 4. Juni. Angesetzt sind zwölf Schulungstermine, die in der Regel von 9 bis 14.30 Uhr dauern. Hinzu kommt eine zweiwöchige Hospitationszeit, in der die künftigen Demenzbetreuer den Umgang mit Erkrankten in der Praxis erlernen.
Nach Beendigung des Zertifikatskurses sind auch Erweiterungsmodule buchbar - z.B. das Angebot „Demenz - Erste Hilfe im Notfall“.
Wer sich für die Demenzschulung oder die vertiefenden Erweiterungsmodule interessiert, bekommt weitere Infos bei Dominik Sinappo unter Tel.: 18 05 971.

Autor:

Mareike Schulz aus Essen-Steele

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