Dankeschön-Feier
Echte Erfolgsgeschichte: Großer Dank an die Helfer des Hagener Impfzentrums

Gruppenbild mit den Vertretern aller im Impfzentrum mitarbeitenden Organisationen.
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  • Foto: Beba Ili
  • hochgeladen von Patrick Jost

 Noch ein letztes Mal versammelten sich das Personal und viele Helfer des Hagener Impfzentrums an dem Ort, der in den letzten Monaten zu ihrem Arbeitsplatz geworden war. Die Stadthalle hatte zu einer Dankeschön-Feier in den großen Saal eingeladen.

Für das Veranstaltungshaus selbst markierte der Abend in zweifacher Hinsicht einen Meilenstein: den offiziellen Abschied des Impfzentrums, das seit Anfang des Jahres hier beherbergt war, und die Party zum 40-jährigen Bestehen. Im September 1981 ist die Stadthalle eröffnet worden.
„Wir haben uns schon vor einigen Monaten überlegt, wie wir den vielen helfenden Händen des Impfzentrums zum Abschluss ihrer unermüdlichen Arbeit eine Freude machen können“, fasst Stadthallen-Chef Jörn Raith die Idee zu der Dankeschön-Feier zusammen. „Also haben wir uns dazu entschieden, einfach unsere Geburtstagsparty zu verschenken.“ 350 Gäste sind der Einladung gefolgt: Ärzte, Apotheker, Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung, DRK, Sicherheitsdienstleister, Reinigungskräfte, Techniker und Caterer – und natürlich die Mitarbeiter der Stadthalle Hagen.
„Ihnen allen ist es zu verdanken, dass das Impfzentrum in Hagen zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist“, lobte Oberbürgermeister Erik O. Schulz zu Beginn des Abends. Besonders die herausfordernde Anfangszeit und die tägliche Abstimmung mit dem Leiter des Zentrums Volker Bald würde er so schnell nicht wieder vergessen.
„Manchmal haben wir noch spät in der Nacht telefoniert, damit wir das Versprechen an die Landesregierung einhalten konnten, innerhalb von zwei Wochen ein Impfzentrum auf die Beine zu stellen.“ Sie haben Wort gehalten. Auf das, was medizinisches Personal und alle andern dort jeden Tag geleistet haben, ist auch Stadthallen-Chef Jörn Raith stolz. „Alle Menschen, die ich in den letzten Monaten hier erleben durfte, waren mit ganz viel Herzblut bei der Sache.“
Die Zahlen bestätigen den Eindruck: Allein 89.000 Erstimpfungen kamen zwischen der Eröffnung des Impfzentrums im Februar und seiner Schließung Ende September in die Oberbarme. Das ist Platz Eins im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). Insgesamt wurden im Wasserlosen Tal 172.000 Corona-Schutzimpfungen verabreicht – Spitzenleistung in NRW.
Auf der Bühne im großen Saal bedankten sich Erik O. Schulz und Jörn Raith persönlich bei technischer, medizinischer sowie pharmazeutischer Leitung. Hauptverantwortliche aller Bereiche und Organisationen wurden mit einer kleinen Trophäe in Form einer Spritze vor einer Zielscheibe geehrt.
Der weitere Verlauf der Dankeschön-Feier mit Party-Musik von der bayerischen Kultband Dreisam Live, Buffet und Jubiläums-Torte erinnerte an Partys, wie sie auch vor Corona in der Stadthalle gefeiert wurden. Trotz oder wegen Einhaltung der 2G-Regelung haben die Gäste die teils ausgelassene Stimmung sehr genossen – und werden sicherlich noch lange an ihre Arbeit im Impfzentrum in der Stadthalle denken.
„Wie wahrscheinlich die meisten Hagener verbinde auch ich mit der Stadthalle viele Erinnerungen und emotionale Momente“, sagte Oberbürgermeister Schulz, als er dem Kongress- und Eventpark offiziell zum Geburtstag gratulierte. Besonders die Fernsehaufzeichnung einer Folge „Wetten, dass..?“ im Eröffnungsjahr 1981 sei ihm im Gedächtnis geblieben. Die tollkühne Aktion, einen LKW vor dem Eingangsbereich auf vier kleine Biergläser zu stellen, habe er als 16-Jähriger live vor dem Bildschirm verfolgt.
An Konzerte von BAP oder Herbert Grönemeyer denke er ebenso gerne zurück wie an viele andere Events – zum Beispiel das traditionelle Oktoberfest, das in diesem Jahr coronabedingt ausfallen musste. Geht es nach Jörn Raith, soll es aber im nächsten Jahr endlich wieder richtig zünftig zugehen. „Der Termin für das Oktoberfest 2022 steht schon fest. Am 7. und 8. Oktober kann hoffentlich im großen Stil gefeiert werden. Mit allem, was dazu gehört.“

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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