Neues Statut bildet bereits gelebte Realität ab
Zwei Gremien der Mitbestimmung im Kreisdekanat schließen sich zusammen

Wegen der steigenden Corona-Zahlen trafen sich die Delegierten der Verbände und Pfarreien aus dem Kreisdekanat Recklinghausen zu ihrer Versammlung online. Screenshot: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
  • Wegen der steigenden Corona-Zahlen trafen sich die Delegierten der Verbände und Pfarreien aus dem Kreisdekanat Recklinghausen zu ihrer Versammlung online. Screenshot: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
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Kreis Recklinghausen. Einstimmig haben die Mitglieder der Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken und der Kreisdekanatsversammlung das neue Statut zur Mitbestimmung auf der Ebene des Kreisdekanats beschlossen. Somit ist der Weg frei für die beiden Gremien zusammenzugehen und künftig als gemeinsame Kreisdekanatskonferenz zu arbeiten. „Das alte Statut passte nicht mehr in die heutige Realität. Der Veränderung ging ein langer und vieldiskutierter Weg voraus“, informierte Ruth Gerdes aus Haltern am See, die als Delegierte im Diözesanrat des Bistums Münster an der neuen Satzung mitgearbeitet hat.

Marc Gutzeit, Geschäftsführer des Kreisdekanatsbüros Recklinghausen, fügte hinzu: „Seit zwölf Jahren tagen die beiden Gremien bei uns bereits gemeinsam. Das neue Statut bildet die in unserer Region gelebte Realität ab. Jetzt haben wir noch ein Gremium mit einem Vorstand.“ In den kommenden Monaten wird in einer Kleingruppe die Geschäftsordnung erarbeitet, in der das Statut an die Situation im Kreisdekanat angepasst wird. Darin wird es beispielsweise darum gehen, wie viele Delegierte aus welchen Verbänden und Institutionen sowie aus den Pfarreien dem Gremium angehören.
Im weiteren Verlauf der Versammlung, die aufgrund der erneut steigenden Corona-Zahlen online stattfand, informierte Weihbischof Rolf Lohmann über die bereits Anfang November im Kreisdekanat Recklinghausen vorgestellten pastoralen Räume. „Das sind erste Vorschläge, die nun in den Regionen durchbuchstabiert und von den Gremien geprüft werden sollen“, sagte Lohmann. Die Veränderungen seien notwendig, da auf Dauer nicht mehr genügend pastorales Personal zur Verfügung stehe. „Wir wollten keine weiteren Fusionen und haben ein Konstrukt gesucht, in dem die Pfarreien weiterhin eigenständig bleiben und in den pastoralen Räumen kooperieren können, um in der Fläche weiter präsent zu bleiben“, erklärte der Weihbischof. Er betonte, dass es sich um einen offensiven und transparenten Prozess handele, an dem sich möglichst viele Menschen beteiligen. „Diese Chance sollten alle nutzen und aktiv mitdenken“, rief er die Teilnehmenden auf. Kontraproduktiv sei ein Denken, dass alles so bleiben könne wie es bislang sei.
Barbara Schild, Vorsitzende des Kreiskomitees, blickte auf die Themen der letzten Wahlperiode zurück. „Gern hätten wir unseren ‚kleinen Katholikentag‘ weiter geplant und durchgeführt. Das war aber wegen der Corona-Pandemie leider nicht möglich“, bedauerte sie. Jedoch werde weiter daran gearbeitet. „Und wir hoffen, dass er in Zukunft doch noch stattfinden kann“, sagte sie.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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