Keine Überraschungen bei den Brückenprüfungen im Kreis
Viel Handlungsbedarf, keine akuten Sicherheitsmängel

Markus Hofmann von der Lippe Wassertechnik GmbH misst einen Riss in der Brücke.
  • Markus Hofmann von der Lippe Wassertechnik GmbH misst einen Riss in der Brücke.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

47 Brückenbauwerke des Kreises Recklinghausen sind in den letzten Monaten nach DIN 1076 geprüft worden. Dabei haben die Fachleute keine Mängel festgestellt, die eine aktuelle verkehrliche Einschränkung erfordern, zum Substanzerhalt (Dauerhaftigkeit) sind allerdings erhebliche Sanierungsmaßnahmen an den Bauwerken erforderlich.

"Die Ergebnisse entsprechen dem, was wir erwartet haben. Nun müssen wir an die Detailanalyse gehen. Erst danach sind die finanziellen Auswirkungen absehbar", sagt Fachdienstleiter Carsten Uhlenbrock, "Wir sind der Lippe Wassertechnik sehr dankbar, dass sie die Prüfungen für uns durchgeführt haben. Jetzt ist es an uns, die Auswertungen vorzunehmen."
Zunächst werden die Prüfergebnisse nach den Kriterien Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit gebündelt und die sich daraus ergebenden Maßnahmen priorisiert. Die letzte Entscheidung über die Durchführung der Maßnahmen trifft der Kreistag.
Den Großteil der Prüfungen hat die Lippe Wassertechnik GmbH für den Kreis Recklinghausen übernommen. 18 Hauptprüfungen hat sie im Mai durchgeführt, 28 weitere im Juni. Vier Prüfungen aus der Beauftragung sind noch offen und werden im November durchgeführt, da an den Stellen umfangreicher Grünschnitt erforderlich ist. Eine Brücke hat das Ingenieurbüro Mertens im Juli 2019 durchgeführt.
Gänzlich offen sind noch die Prüfungen der Bahnbrücken. Im April wurde das von der Deutschen Bahn zugelassene und zertifizierte Büro IBE (Ingenieurleistungen im Brücken- und Eisenbahnbau GmbH, Schwerte) beauftragt, die Prüfungen für den Kreis Recklinghausen durchzuführen. Den Antrag aus Mai für Sperrpausen im September hat die Bahn abgelehnt. Das Büro IBE bemüht sich weiterhin um zeitnahe Sperrpausen, allerdings ist offen, wann diese von der Bahn gewährt werden. Auch die Kreisverwaltung als Straßenbaulastträger hat darauf keinen Einfluss.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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