Kehraus-Regatta 2018 - Furioses Finale zum Saisonausklang

Das internationel besetze Feld der 44 OK-Jollen kurz nach dem Start.
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  • Das internationel besetze Feld der 44 OK-Jollen kurz nach dem Start.
  • Foto: Uwe Rosenthal
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78 Seglerinnen und Segler, 61 Boote, 25 Grad Lufttemperatur, fünf spannende Wettfahrten, genug Wind und glückliche Sieger. Schon an den Zahlen lässt sich erahnen, welches Fazit sowohl die Teilnehmer als auch die Veranstalter vom Segel-Club Stevertalsperre (SCST) zur Kehraus-Regatta 2018 am vergangenen Wochenende (13. und 14. Oktober) ziehen: Schöner kann die Saison nicht enden.

„Mit dem größten Teilnehmerfeld der vergangenen zehn Jahre in den Bootsklassen OK-Jolle und 470er-Jolle waren wir als Organisatoren entsprechend gefordert“, sagt Dirk Fridag, der erste Vorsitzende des SCST. Umso zufriedener sei er, dass der Verein nicht nur vom Wetter die perfekte Unterstützung erhielt, sondern auch von der DLRG, die die Wettfahrten auf dem Wasser sicherte, sowie von der Stadt Haltern und vom Bürgermeister persönlich. Bodo Klimpel ließ es sich nicht nehmen, die Sieger am Sonntagnachmittag zu ehren. „Ich freue mich immer, wenn zu einer Veranstaltung wie dieser viele Gäste aus ganz Deutschland und sogar aus den Niederlanden und Belgien ins schöne Haltern kommen“, sagte Klimpel.

Tatsächlich war das Teilnehmerfeld der Regatta hochkarätig besetzt, insbesondere in der stark vertretenen Einhandjollenklasse OK. Einige Teilnehmer, darunter Sieger Andreas Pich aus Lübeck, hatten erst Ende September noch an der Europameisterschaft im südfranzösischen Bandol teilgenommen. Zumindest in Sachen Temperatur konnte der Halterner See am vergangenen Wochenende mithalten. Und auch Strandfeeling war beim An- und Ablegen durchaus gegeben. Bedingt durch den niedrigen Wasserstand im Stausee, konnten die Segler ihre Boote nicht wie gewohnt vom Steg ins Wasser lassen, sondern schoben sie vom trockengefallenen Ufergrund in den See.

Nicht nur aufgrund dieser Besonderheiten wird die Regatta Seglern und Organisatoren noch lange im Gedächtnis bleiben. „Es war die wirklich letzte Veranstaltung an diesem Standort an der Hullerner Straße“, sagt Dirk Fridag. Mehr als zehn Jahre war der Platz vor dem ehemaligen Seestern der Mittelpunkt der sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins. Am kommenden Wochenende beginnt der Rückbau. Boote und Material werden dann zum neuen Standort in der Stadtmühlenbucht transportiert. Umso schöner, wenn der ein oder andere dann noch ein wenig von den Erinnerungen an ein wirklich furioses Saisonfinale zehren kann.

Detaillierte Ergebnisse gibt es hier:
470er
OK-Jolle

Autor:

Christian Raschke aus Haltern

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