Landrat Olaf Schade erfreute Rettungswachen
Fünf neue Rettungswagen im Ennepe-Ruhr-Kreis

Edda Jäckle von der Feuerwehr Hattingen nimmt den symbolischen Schlüssel zum neuen Rettungswagen entgegen. Foto: //UvK/ Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Edda Jäckle von der Feuerwehr Hattingen nimmt den symbolischen Schlüssel zum neuen Rettungswagen entgegen. Foto: //UvK/ Ennepe-Ruhr-Kreis
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Ennepe-Ruhr-Kreis. Mit einem symbolischen Schlüssel hat Landrat Olaf Schade fünf neue Rettungswagen an die Verantwortlichen der Rettungswachen in Hattingen, Schwelm, Wetter (Ruhr), Herdecke und Sprockhövel übergeben.

"Das Team um Brandamtsrat Thomas Knutzen hat bei der Verjüngung der Flotte ganze Arbeit geleistet. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von der höchstmöglichen medizinischen Versorgungssicherheit, das Rettungspersonal von der erhöhten Arbeitssicherheit. Zudem wurde wirtschaftlich und nachhaltig gehandelt, ohne auf moderne Technik zu verzichten", so Landrat Olaf Schade.

Innerhalb von zwei Jahren hat die Abteilung Bevölkerungsschutz die gesamte Flotte der 17 Rettungswagen verjüngt. Dem Kauf der Neuwagen ist eine intensive Planungs- und Testphase vorausgegangen. Über mehrere Monate haben Rettungskräfte einen Prototyp in der Praxis erprobt, die Ergebnisse sind in den Bau der fünf neuen Rettungswagen eingeflossen. Auch der zunächst als Prototyp eingesetzte Wagen ist nun Teil der modernisierten Flotte.

Bei elf weiteren Fahrzeugen wurde das Fahrgestell ausgetauscht und das Koffermodul generalüberholt. Aufgrund der hohen Laufleistung und der erheblichen Beanspruchung im Dienstalltag ist die Nutzungsdauer der Fahrgestelle auf fünf Jahre begrenzt. Durch die zehnjährige Koffernutzung werden Ressourcen geschont und Kosten gespart.

Stichwort technische Ausstattung

Alle Rettungswagen im Ennepe-Ruhr-Kreis verfügen über moderne Sicherheitseinrichtungen, wie Front,- Seiten- und Kopfairbags sowie Spurhalte- und Seitenwindassistenten. Zusätzlich sind die Fahrzeuge mit Automatikgetrieben ausgestattet, damit sich die Fahrer auf Alarmfahrten voll auf den Verkehr konzentrieren können.

Durch die eingebauten Navigationssysteme wird dem Einsatzleitsystem immer das nächstgelegene Fahrzeug vorgeschlagen, was eine schnelle medizinische Versorgung ermöglicht.

Stichwort medizinische Ausstattung

Medizinisch sind die Rettungswagen mit Defibrillator/EKG, Beatmungsgerät, Notfallrucksack und speziellem Material für die Versorgung von verunfallten Personen und für Kindernotfälle ausgestattet.

Zum Patiententransport steht den Besatzungen eine elektrohydraulische Fahrtrage zur Verfügung. Diese Trage ist für ein Patientengewicht von bis zu 250 Kilogramm geeignet.

Die Rettungswagen sind außerdem bereits auf die Einführung eines Telenotarztsystems vorbereitet. Zukünftig wird nicht ärztliches Rettungsdienstpersonal in Echtzeit mit einem Notarzt kommunizieren und ihn in den Versorgungsprozess einbinden können.

Autor:

Günther Burbach aus Hagen

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