Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Das Thema Liebe steht bei den Songs der beiden heute präsentierten Künstlerinnen jedoch im Mittelpunkt und damit verzücken sie die Schlagerfreunde mit jedem Ton.

Erst sechs Jahre ist die Russlanddeutsche Helene Fischer im Musikgeschäft und verkaufte doch bereits weit über zwei Millionen Tonträger. Die hübsche Sängerin ist ausgebildete Musicaldarstellerin und dieses hört man auch auf ihren Alben. Songs wie „Ich will immer wieder dieses Fieber spüren“, „Und morgen früh küss ich dich wach“ oder „Mitten im Paradies“ eroberten das Schlagerherz im Flug.

„Für einen Tag“ heißt das neue Werk. Dieses enthält neben 16 neuen Stücken auch eine Live CD von der letzten Tour. Die neuen Tracks sind durchweg hörbar, wenn man diese Art von Musik mag. Musikalisch bietet „Für einen Tag“ gute Melodien und textlich dreht sich alles um das Thema Liebe ohne dabei komplett in den Kitsch abzudriften.

Als Reinhörtipps sind „Nur wer den Wahnsinn“, welches auch einem Musical entsprungen sein könnte oder die Singleauskopplung „Phänomen“ empfohlen. Die Livedarbietung kann sogar Musikliebhabern jenseits des Schlagers empfohlen werden, denn hier zeigt Helene Fischer, dass sie musikalisch gebildet ist. Interpretationen von „Memory“ oder „Big Spender“ sind grandios vorgetragen und zeigen die Entertainerin Fischer.

Aus Krefeld stammt die erfolgreichste deutsche Schlagersängerin aller Zeiten. Andrea Berg ist das Aushängeschild dieses Genres und Songs wie „Du hast mich tausendmal belogen“ oder „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ kann bei jeder Party jeder mitsingen. Mit „Abenteuer“ erschien jetzt ihr vierzehntes Studioalbum.

Die Stücke wurden von der Mitvierzigerin alle selbst geschrieben und vom Poptitan Dieter Bohlen produziert. Dabei ist das Album wesentlich besser gelungen als noch bei dem ersten Zusammenwirken; dem Vorgänger „Schwerelos“. Sie schafft es Uptemponummern genauso stimmig zu präsentieren wie die herzzerreißenden Balladen. Leider driftet Frau Berg immer wieder ins kitschige ab, was ihr ihre Fans aber mit Sicherheit nicht übel nehmen werden.

Als Reinhörtipps seien „Piraten wie wir“ und „Über alle sieben Meere“ genannt, wobei die Titel sich doch sehr ähneln und man auch andere ältere Textzeilen über die Musik legen könnte.

Als Fazit bleibt eine überraschende Helene Fischer und eine vorhersehbare Andrea Berg.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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