Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Nachdem in der letzten Ausgabe eine unbekannte Band aus einem nicht gerade massenkompatiblen Musikgenre präsentiert wurde, wenden wir uns heute wieder handgemachter Musik zweier Bands vor, die man eigentlich nicht mehr groß vorstellen muss.

Frauenherzen schlagen höher, wenn sie den Namen Lenny Kravitz hören. Der 1964 in New York geborene Rockstar schafft es mit seinem Sexappeal und seiner Musik zwischen Rock und Funk Fans in der ganzen Welt zu beglücken. Seine drei ersten Alben „Let love rule“, „Mama said“ und „Are you gonna go my way“ gelten als Meilensteine in diesem Segment. Kommerziell am erfolgreichsten war allerdings „5“ mit der Hitsingle „Fly away“. Kritiker bescheinigen dem inzwischen in Paris wohnenden Kravitz allerdings, dass die Anbiederung an Popstrukturen die Qualität der Songs ins Hintertreffen rücken lässt.

„Black and white America“ heißt sein neues Werk mit dem der vierfache Grammy Gewinner wieder die Fans und Kritiker zufrieden stellen möchte. Der Silberling fängt vielversprechend mit dem gleichnamigen Titeltrack an, in dem Lenny Soul, Funk und Rock mit einem politischen Text verbindet. „Come on get it“ hätte auch auf „Are you gonna go my way“ vertreten sein können und sprüht voll Energie. Damit war es das aber auch auf die Rückbesinnung alter Tage. Der Rest der CD ist nicht schlecht und sicher ein Schritt in die richtige Richtung, aber es fehlt der kompromisslose Enthusiasmus der Erstwerke.

Als Reinhörtipps neben den genannten sind noch die wunderschöne Ballade „The faith of a child“ und „Everything“ zu nennen. Den Fans der neueren Werke wird auch diese CD gefallen und die Kritiker werden wieder schreiben, dass Lenny Kravitz sein Potential nicht ausschöpft.

Ebenfalls aus den USA kommt das Quintett 3 Doors Down, welches seit 15 Jahren ihre Version des Rocks präsentiert. Bereits mit ihrem Debut „The better life“ und der Single „Kryptonite“ konnten die Mannen um Brad Arnold Platinstatus erlangen und verkauften seit dem mehr als 16 Millionen Tonträger. Im Folgenden haben sie ihren Stadionrock weiter perfektioniert und konnten mit „Here without you“ einen weiteren Radiohit landen. „Time of my life“ heißt ihr gerade erschienenes fünftes Werk.

Kritiker werden sagen, dass sie eine Weiterentwicklung vermissen während die Fans Songs wie „Everytime you go“, „Heaven“ oder „She is love“ direkt ins Herz schließen werden. Solider Stadionrock mit Gefühl – also typisch 3 Doors Down.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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