Was Sie hören und was Sie besser lassen sollten

Der Sommer – auch wenn wir ja gar keinen hatten – scheint ein gutes Pflaster für Rockmusiker zu sein. Nicht nur das sie auf Festivals wie Rock am Ring ihren Fans die passende Untermalung zum Gruppenbesäufnis bieten, sondern auch in Form neuer Silberlinge. Nach Lenny Kravitz und 3 Doors Down kommen heute die Red Hot Chili Peppers und Incubus zu Wort.

Fünf Jahre mussten die Fans auf ein Lebenszeichen der Kalifornier warten, die mit Hits wie „Under the bridge“, „Otherside“, „Californication“ oder „Dani California“ die Stadien und Rocktempel der Welt in Wallung gebracht haben und immer noch bringen. Das letzte Album konnte sich weltweit an der Spitze der Verkaufscharts behaupten.

Die Gründung der RHCP geht auf das Jahr 1983 zurück wobei sie erst 1991 mit ihrem Album „Blood Sugar Sex Magic“ den Durchbruch schafften. Seit dem ging es ständig bergauf und auch die Drogeneskapaden und Alkoholexzesse gehören inzwischen der Vergangenheit an. Zeit um sich auf das neue Werk „I’m with you“ zu konzentrieren.

Die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn die Peppers haben an ihrem Stil weiter gefeilt und auf dem neuen Werk kommen die Funkeinflüsse der Anfangstage wieder mehr zum Tragen. Man merkt den Mannen um Anthony Kiedis an, dass sie wieder Spaß am musizieren haben.

Reinhörtipps sind neben der arg poppigen Singleauskopplung „The adventure of rain dance Maggie“ „Look around“ oder das sehr ruhige „Police station“. Die RHCP sind zurück und zeigen, dass man auch ohne Drogen gute Rockmusik machen kann.

Incubus kommen ebenfalls aus Kalifornien und vermischen Funkelemente mit Alternative Rock. An den Erfolg der Peppers kommen sie nicht ganz ran schafften mit ihren Alben aber auch den Sprung in die Top Ten der Verkaufscharts. Die aktuelle Single „Promises, Promises“ läuft darüber hinaus bei vielen Radiostationen wie z.B. WDR 2.

Incubus versprühen ihren Rock seit Mitte der 90er und konnten bereits mit Songs wie „Are you in“ und „Nice to know you“ Erfolge einheimsen. „If not now when?“ heißt das neue Werk des Quintetts aus den Vereinigten Staaten und zeigt die ruhige poppige Seite der Mannen um Brandon Boyd.

Die lauten Gitarren gehören der Vergangenheit an; ruhige Töne und eine gewisse Tiefe kann man dem Silberling attestieren. Es gibt in den leisen Momenten viel zu entdecken auch wenn sie beim ersten Hördurchgang eher einschläfernd wirkt. Wem die Single gefällt, sollte hier zugreifen denn Popmusik muss für eine Indiekapelle ja nicht immer ein Schimpfwort sein.

Autor:

Kay Utermark aus Herdecke

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