TuS Ende - Taekwondo: Flotow und Grzechca sind Deutsche Meister, Merfeld und Kremer Deutsche Vizemeister 2018

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v.li.: Robin Schlickmann, Mia Merfeld, Jasmin Flotow, Emilia Grzechca, Anna-Lotta Merfeld und Emily Nitsche
 
Jasmin Flotow mit dem Pokal für den Deutschen Meistertitel
Herdecke: TuS Ende | Sieben Sportler umfasst der derzeitige Leistungskader-Technik des TuS Ende und alle Sieben wurden in diesem Jahr vom Landeskader der Nordrhein Westfälischen Taekwondo Union für die diesjährige Deutsche Meisterschaft im Poomsae am 22.09.2018 nominiert. Fast jeder der Ender Sportler konnte sich in Bordesholm, im Norden Deutschlands, Medaillen und Meistertitel sichern.


Die jüngste im Bunde, Jasmin Flotow (10 Jahre alt), hat im laufenden Jahr schon mit diversen Siegen ihr Können unter Beweis gestellt. In der Altersgruppe der 8 bis 11-jährigen traf sie auf ernst zunehmende und teilweise bekannte, 6-köpfige Konkurrenz. Punktgleich beendete Jasmin diese Gruppe mit Helena Silberhorn aus Wiesbaden und machte es damit besonders spannend. Die bessere Präsentationsnote entschied nun über Platz 1 und 2. Auf der Anzeigetafel erschien Jasmins Name an oberster Stelle und somit darf sie sich nun Deutsche Meisterin nennen.

Neben den Erfolgen mit ihrem Synchron-Team, hat es die 15-jährige Mia Merfeld in diesem Jahr bei jedem Einzelstart ins Finale der jeweils acht besten Sportlerinnen geschafft. Und das bei immer großen Starterfeldern von teilweise bis zu 60 Konkurrentinnen. Im Finale selbst führte es leider immer knapp am Treppchen vorbei. Umso verdienter sicherte sie sich grandios auf dieser Deutschen Meisterschaft unter 23 Sportlerinnen den Vizemeistertitel im Einzel.

Kein Wunder, dass bei diesen Leistungen nicht auch der Bundestrainer auf die beiden aufmerksam wurde und Jasmin und Mia zum Sichtungslehrgang für die Europa Meisterschaft 2019 eingeladen hat.

Durch eine schmerzhafte Verletzung von Emily Nitsche und der wenigen Trainingsgelegenheiten, war das Team mit Luisa Michalske (Berghausen) und Mia Merfeld sehr geschwächt und zurückhaltend, was immerhin für Platz fünf reichte. Aufgrund der Verletzung verzichtete Emily zugunsten der Gesundheit auf den Einzelstart.

Klaus Kremer legte im Finale der Herren von 61 bis 65 Jahre zwei saubere Durchläufe hin, ging damit lange in Führung. Erst der letzte Starter überrundete ihn und sorgte für den Vizemeistertitel für Klaus, den er damit aus dem Vorjahr bestätigt.

Emilia Grzechca sicherte sich mit Paarkollege Florian Bietz (Berghausen) eine tolle Bronzemedaille in der Klasse der Paare von 12 bis 14 Jahren.
In ihrer Synchronteamklasse  erschien leider das einzig angemeldete gegnerische Team nicht zum Start, was die drei aber selbstverständlich nicht davon ab hielt, sich bestens zu präsentieren und den Meistertitel mitzunehmen. Im Einzel verpasste Emilia mit Platz 10 knapp den Einzug ins Finale.

Robin Schlickmann ging hier im Team mit Luca Fritsche und Jan-Christoph Hebig (beide aus Wuppertal) an den Start. Gut vorbereitet überzeugten sie die Kampfrichter und sicherten sich hinter zwei sehr starken Teams die Bronzemedaille.
Gemeinsam als Paar mit Anna-Lotta Merfeld verpasste er knapp den Einzug ins Finale und erntete Platz 9.
In ihren jeweiligen Einzelklassen der Altersgruppe von 18 bis 30 Jahren lief es für Anna-Lotta besser als erwartet. Die Formenauswahl war wie für sie gemacht und so zog sie von der 28-köpfigen Vorrunde weiter ins Halbfinale und souverän ins Finale. Dort erreichte sie am Ende einen hervorragenden 6. Platz.
Robin hatte etwas Pech und schied knapp in der Vorrunde aus.


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