Premiere im Kleinen Theater Herne
Schwarze Komödie mit britischem Humor

John erlebt jeden Tag immer wieder aufs Neue. Und dabei begegnen ihm Nachbarin Leslie und der Sensemann ebenfalls immer wieder.
  • John erlebt jeden Tag immer wieder aufs Neue. Und dabei begegnen ihm Nachbarin Leslie und der Sensemann ebenfalls immer wieder.
  • Foto: Kleines Theater Herne
  • hochgeladen von Stephanie Klinkenbuß

Premiere im Kleinen Theater Herne, Neustraße 67: am Samstag, 5. Februar, 20 Uhr, präsentiert das Theater das Stück Täglich klopft der Sensemann.

In dieser schwarzhumorigen Komödie erlebt John denselben Tag immer wieder: Er schreckt aus einem Nickerchen hoch, weil seine Nachbarin Leslie an die Tür klopft. Doch sie bleibt nicht die einzige Besucherin. Der Tod steht vor der Tür. John stirbt - und wacht erneut auf, weil Leslie klopft.

Wie kann John den Teufelskreis durchbrechen? Lässt sich der Tod bequatschen? Der ist ja offenbar recht vernünftig. Oder muss er Leslie erobern? Das sollte doch nicht so schwer sein. Aber leider zeigt sich, dass beide ihren eigenen Kopf haben. Dann trifft John auch noch ein Schicksalsschlag nach dem anderen - und seine Fassade beginnt zu bröckeln.

Autor des Stückes ist Christian Weymayr alias Freddy Sinclair. Gefragt zum Inhalt und Anspruch des Stückes antwortet das Ensemble, dass auch die Regiearbeit gemeinsam gestaltet hat: „Das Stück ist eine schwarze Komödie. John hadert damit, dass er immer wieder stirbt, aber er muss im Laufe des Stücks begreifen, dass er jedes Mal eine neue Chance bekommt.“ „Das Stück fordert uns ganz schön: Wir haben viel Text und viel Präsenz auf der Bühne, und auch die Kollegen von der Technik haben alle Hände voll zu tun“, sagt Christian Weymayr.

Weitere Aufführungen

Auch die Charaktere auszuspielen, sei herausfordernd: John weiß, dass er die Situation immer wieder erlebt, er probiert Strategien aus, um dem Fluch zu entkommen, und durchlebt dabei die ganzen Facetten seiner Persönlichkeit. Für Johns Nachbarin Leslie, gespielt von Manu Kempin, ist die Situation dagegen jedes Mal neu, sie begegnet John, so wunderlich er sich auch benehmen mag, immer mit derselben Freundlichkeit. Der Tod, gespielt von Jessica Majchrzak, ist als Charakter gar nicht zu fassen: Er schwankt zwischen Spaß haben wollen und gelangweilt sein, er ist mal furchteinflößend, mal fast kindisch. Und das auch innerhalb einer Szene.

Umso wichtiger war deshalb die Unterstützung, die das Team bekommen hat: Susanne Varras hat die Proben mit Rat und Tat begleitet und Martin Horn, Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, unterstützte das Team bei der Regiearbeit und gab sehr wertvolle Impulse.

Die Zuschauer erwartet rasante Wortgefechte, große Gefühle und britisch-schwarzen Humor in der deutschen Uraufführung des Erstlingswerks von Freddy Sinclair, versprechen die Veranstaltet.

Restkarten sind online unter www.theater-herne.de oder mittwochs und freitags an der Theaterkasse erhältlich. Die nächsten Termine sind Sonntag, 6. Februar, 18 Uhr, Sonntag, 13. Februar, 18 Uhr, Freitag, 25. Februar, 20 Uhr, Samstag, 26. Februar, 20 Uhr, Samstag, 5. März, 20 Uhr. Weitere Termine stehen ab April unter www.theater-herne.de.

Autor:

Stephanie Klinkenbuß aus Recklinghausen

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