Bitte diskutieren und weiter erzählen. Danke. Mein Wochenrückblick KW 50

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freundinnen & Freunde,

Schneeflöckchen, Weißröckchen… Sieht schön aus. Macht aber nicht allen Spaß. Am Wochenende und –anfang hat es Herten „weiß erwischt“. Wichtig dabei: gutes Schuhwerk für die Füße und Winterreifen für das Auto, sowie angepasste (Lauf-)Fahrweise.

Der ZBH hat sich bereits vor vielen Wochen auf den Winterdienst vorbereitet – Material und Maschinen bereitgestellt, den Streusalzbunker aufgefüllt, etc.
Die Vorbereitungen starten schon im Oktober. Wann der Schnee genau fällt oder Glatteis auf den Straßen auftritt, weiß man eben nicht schon Monate im Voraus. Dafür haben wir Winterdienstbereitschaften.
Wenn es dann losgeht, sind die Mitarbeiter des ZBH meist schon sehr früh morgens auf der Straße.
Die ersten Straßenkontrollen starten bereit um 2 - 3 Uhr in der Früh, wenn alles noch schläft. Geräumt, bzw. gestreut wird auf den Straßen, für die der ZBH auch zuständig ist – das sind im Straßennetz der Stadt Herten in etwa 83km. Für 84 Kilometer – das sind in der Regel Seitenstraßen, Stichstraßen, sind die Anlieger selber verantwortlich. Dann bleiben noch die Kreis- und Landstraßen, wo der Kreis Recklinghausen und Straßen NRW fürs Räumen zuständig sind.
Mehr zum Winterdienst des ZBH finden Sie übrigens unter https://www.herten.de/service/zbh-zentraler-betriebshof-herten/winterdienst-in-herten.html

Das Ganze ist ein bisschen kompliziert und aufgrund unterschiedlicher Prioritäten zeitlich nicht immer aufeinander abgestimmt. Der ZBH hat eine Prioritätenliste von Stufe eins bis drei, unterteilt nach Verkehrsaufkommen und Gefahrenstellen. Viele Bürgerinnen und Bürger wissen das leider nicht, deshalb gibt es auch bei jedem starken Schneefall Nachfragen zu diesem Thema. Scheinbar in der Hoffnung unsere Räumfahrzeuge können überall gleichzeitig sein. Die "meisten Beschwerden" laufen übrigen bei mir auf, wenn Strassen noch nicht geräumt wurden, für die die Stadt gar nicht zudtändig ist. Da würde ich mir von den "Beschwerdeführern" genaueres informieren im Vorfeld wünschen, bevor öffentlich "losgebollert" wird. Vor allem, weil sich daran nichts ändert, es handelt sich ja jedes Jahr um die gleichen Straßen ☺
Jetzt war es noch dazu ein ziemlich nasser Schnee und es hat dann mit steigenden Außentemperaturen hinterher noch zu regnen begonnen. Das Ergebnis war auf manchen Straßen nicht leicht zu befahren. Ich kann an dieser Stelle nur um Geduld und Verständnis werben - der Winterdienst des ZBH hat sich, wofür ich ausdrücklich danke sagen möchte – wirklich sehr angestrengt, diesen Wintereinbruch zu bewältigen. Dort, wo das nicht (sofort) geklappt hat, bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um etwas Nachsicht. Wir haben aber im Vergleich zu anderen Städten auch viel Lob erhalten. Danke dafür - ist angekommen.
Also doch lieber keine weiße Weihnacht? ;-)

Am Montagabend besuchte ich noch die Jahreshauptversammlung vom Klub Schlägel-und-Eisen e.V. Der Verein hat es sich auf die Fahnen geschrieben, mit den historischen Gebäuden auf dem alten Zechengelände „etwas anzufangen“. Hier soll Geschichte und Industriekultur erfahrbar sein, verschiedene Projekte sollen hier stattfinden, welche die Gebäudesubstanz und ihre Historie mit einbinden. Auf lange Sicht soll hier noch mehr Leben einziehen – StartUps, Events, Kreativwirtschaft… es gibt hier weiter viel Spielraum.

Dienstag - jetzt ist es offiziell: Rudi Assauer wird mit einem Film für sein Lebenswerk Schalke 04 und darüber hinaus auch seine Verbundenheit mit Herten geehrt. Am 24.3.2018 soll die Premiere in „Rudis Wohnzimmer“ stattfinden: in der Arena auf Schalke, vor (hoffentlich) vollem Haus. So lautet der Plan – und es wäre ein Weltrekord, die Filmpremiere mit den meisten Zuschauern, wenn man 54.000 Premierengäste im Stadion hätte.
Ja, ich finde es immer noch schade, dass das mit der Ehrenbürgerschaft in Herten nicht geklappt hat und ja, es geht mir nach wie vor nicht darum, dass es auch Gegenargumente geben kann – sondern um die Art und Weise, wie mit der Angelegenheit umgegangen wurde. Das müssen wir an dieser Stelle aber nicht noch einmal diskutieren. Die Folge wird nun natürlich sein, dass rund um die Filmpremiere immer wieder auf Herten und den Ratsentscheid hingewiesen werden wird. Aber: wir sollten nach vorn schauen, ich werde jedenfalls bei der Premiere mit dabei sein.

Apropos Fußball – an dieser Stelle ein kleiner Hinweis: die Stadt Herten lädt für den 21. Dezember um 18 Uhr zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ins Vereinsheim der DJK Spielvereinigung Herten ein. Hier werden die Planungen für den Neubau der Umkleidegebäude vorgestellt und besprochen. Bürgerinnen und Bürger können sich hier informieren und Ideen und Anregungen einbringen.

Ende Dezember/Anfang Januar finden übrigens in Herten so einige Turniere in verschiedenen Formaten und Altersklassen statt. Es muss also nicht immer Bundesliga sein, auch die Vereine in unserer Stadt haben da einiges zu bieten. Schauen Sie mal auf den Webseiten der Hertener Fußballvereine vorbei. ;-)

Mittwochs dann wieder Fußball. Zum letzten (Bundesliga-)Heimspiel dieses Jahres begleitete mich dieses mal meine Frau in die Arena auf Schalke. Noch einmal drei Punkte! Da lacht das Fan-Herz. Das soll es an dieser Stelle aber auch wirklich mit der Ballverliebtheit gewesen sein.

Das neue Jahr wirft an dieser Stelle schon einmal seine Schatten voraus. Natürlich wird sich in 2018 sehr viel darum drehen, mit der Schulentwicklungsplanung und der Sanierung der Schulgebäudesubstanz im Stadtgebiet voran zu kommen. Auch der KiTa-Ausbau ist in der Verwaltung ein großes Thema. Umso weniger verwunderlich, das Thema in dieser Woche in der Lokalpresse wiederzufinden, verschicken doch viele KiTas derzeit die Zusagen für das nächste Jahr.
Erinnern Sie sich noch? Vor wenigen Jahren wurde noch darüber gesprochen, wo man bei sinkender Zahl von Kindern Gruppen schließen und wie man mit Einrichtungen in der Zukunft fortfahren möchte. Heute sieht es dann wieder anders aus – wir haben eine steigende Zahl von Geburten, aber auch ein ganz anderes Nutzerverhalten als „früher“ – für junge Eltern hängt vom Vorhandensein eines KiTa-Platzes heute weit mehr ab, gerade auch beruflich - und auch von den Einrichtungen wird heute mehr verlangt. Wenn sich hier ein Trend umkehrt, dann bedeutet dies in einigen Jahren natürlich auch eine höhere Zahl an Grundschülerinnen und Grundschülern, mit einer größeren Anfrage nach OGS-Plätzen usw. – Schulentwicklungsplanung ist ein komplexes Thema. Dabei ist die KiTa- und Schullandschaft ein wichtiger Standortfaktor für eine Wohnstadt. Je besser wir da aufgestellt sind, desto attraktiver ist unsere Stadt auch für junge Familien. Es lohnt sich, eine solche Entwicklung zu forcieren. Wir werden uns an dieser Stelle also anstrengen, auch wenn Gebäude, Plätze und Ausstattung natürlich – leider – nicht vom Himmel fallen.

Und natürlich ging es auch in dieser Woche darum, die Weichen zu stellen für die ganz dicken Bretter, die im kommenden Jahr noch zu Bohren sind. Wir werden auch 2018 wieder ein sehr spannendes Jahr erleben, schließlich bleibt die Zeit nicht stehen und es gibt in einer Stadt immer etwas zu tun und zu gestalten. Dafür lohnt sich immer ein Blick über den Tellerrand – lernen von dem, was andere Städte anders machen. Oder was diese im Gegensatz zu uns machen. Gerade die Erfahrungen und Gespräche rund um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis haben da eine ganze Reihe von Denkanstößen geliefert. Da muss man sich einiges nochmal in Ruhe anschauen, vordenken, weiterdenken, ganz nach dem Motto „was soll sich verändert haben, damit wir eines Tages auf Herten schauen können in dem Bewusstsein: so ist es gut“.

Aufgrund einiger lieber Nachfragen - hier ein kurzes privates Statement. Von Mittwoch bis Heute war ich im Krankenhaus für einen operativen Check. Mir geht es gut und ich bin ohne Befund. Danke an das fürsorgliche Team im Prosper.

Am Freitag war dann, bis auf einige hartnäckige Reste auf Wiesen und Äckern, von dem vielen Schnee des Wochenendes nichts mehr übrig.
An diesem Wochenende wird es dann für mich einmal richtig ruhig. Der dritte Advent gehört in diesem Jahr ganz der Familie. Kraft tanken für die letzte Woche vor den Weihnachtsfeiertagen, die noch einmal mit Terminen mehr als gut gefüllt ist.

Und dann ist endlich Weihnachten

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